Der Freiberg Blog

AM PULS DER FREIHEIT
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am 18.06.2016

DEUTSCHLAND IM EM FIEBER

Herr Fetz

Von Oberstdorf bis List, von Selfkant bis Görlitz – es lebe der Fußball. Habt Ihr Euch bei dieser Gelegenheit eigentlich schon mal gefragt, warum die Küche im Maximilians grün, schwarz und weiß ist?

Dafür spulen wir gut 40 Jahre zurück. Alles fängt an, als Luggi noch ein kleiner und bissiger rechter Verteidiger des FC Bornich ist. Allgäu ein Fremdwort, Fußball hoch im Kurs, der Bruder – wie eigentlich alle anderen im 400-Seelen-Ort Dörscheid – Bayern-Fans. Bayern! Da liegt auch das Allgäu – aber das weiß der kleine Luggi noch nicht.

Dann der Schicksalstag am 21. Oktober 1972. Der FC Bayern empfängt Borussia Mönchengladbach. Mit dabei: der 8-jährige Luggi samt ungefähr 40??? Bayern-Fans, die im Bus die lange Reise ins Olympiastadion angetreten haben. Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß und der Bomber der Nation Gerd Müller gegen Wolfgang Kleff, Günter Netzer, Berti Vogts, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. 75.000 Zuschauer sehen, wie Gladbach 3 – 0 unter die Räder gerät. Alle feiern die Bayern. Nur einer nicht. Der kleine Luggi. Er verliert sein Herz an die Fohlen.

Und reiht sich damit ein in eine Liste illustrer Persönlichkeiten. Theo Zwanziger, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft, Wolfgang Thierse, Ludger Fetz. Wer fällt aus der Reihe? Richtig, der Herr Fetz, der „schon immer etwas anders sein wollte“. So wie sein Vorbild Günter Netzer auch immer
anders war als die meisten Fußballer. Gegen den Strom, zwar nicht immer durch die Wand aber immer mit dem eigenen Kopf.

Heute, über 40 Jahre später und im Allgäu rund sechs Stunden entfernt von de Kull, sitzt Luggi bei jedem Gladbach-Spiel vor dem Fernseher und fiebert mit. Seine Heimat ist heute Bayern, das Allgäu und Oberstdorf: Ein Teil seines Herzens ist aber noch immer fest mit dem Bökelberg und mit dem Spiel 1972 verbunden, als seine Liebe zu Schwarz, Weiß und Grün begonnen hat. Als kleiner Bub, inmitten von hunderten feiernden Bayern-Fans.

am 05.06.2016

FOTOGIPFEL 2016

Christian Popkes

Das diesjährige Thema MENSCH ist aktueller denn je, denn im Fokus liegen die Würde des Menschen und das menschliche Miteinander. Wir freuen uns, dass Christian Popkes, Kurator und Initiator des Fotogipfels, wieder bei uns im Freiberg zu Gast ist.

Er ist inzwischen nicht nur Stammgast sondern Freund geworden! Und da philosophiert man an der Bar schon mal darüber, was am Beruf des Fotografen so faszinierend ist. Für Christan ist es der wundervollste Beruf der Welt. Menschen treffen, denen man sonst wohl nicht begegnen würde. Sich mit Menschen über seine Bilder auszutauschen, deren Meinung, Gedanken und Assoziationen zu erfahren. Und natürlich die Möglichkeit, ganz besondere Orte zu bereisen.

So ist auch Oberstdorf ein besonderer Ort für Christian Popkes geworden. Wo kann man schon Europas höchstgelegene Outdoor-Vernissage initiieren, so geschehen anlässlich des Fotogipfels 2014 auf dem Nebelhorngipfel.

Heuer dürfen wir uns besonders auf seine Ausstellung „Oberstdorfer“ im Kurpark freuen. Dazu Christian Popkes: „Das ist meine ganz persönliche Hommage an diesen wunderschönen Ort und die dort lebenden Menschen, die den Fotogipfel zu dem machen was er ist.“

Und möchtet Ihr wissen, was er übers Freiberg gesagt hat: „Als ich das Freiberg zum ersten mal betrat, hatte ich sofort das gute Gefühl, angekommen zu sein.“

am 30.05.2016

REZEPT - GEEISTER JOGURTH

Geeister Joghurt

Juhuuuu unser Pool läuft gerade ein. Im Geiste sehen wir uns dort schon in der Sonne liegen - und einen leckeren geeisten Joghurt schlabbern. Das Rezept findet Ihr hier:

Joghurt, Aprikosenmarmelade, Limettensaft, Limetten-Abrieb und Vanillemark in eine Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren. Nach Geschmack mit Puderzucker und Limettensaft abschmecken.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nach 5 min. auspressen und mit einem Esslöffel flüssiger Sahne in einem Topf bei kleiner Hitze auflösen. Dann zügig unter die Joghurtmasse rühren.

Anschließend die leicht geschlagene Sahne unterheben und die Masse in Förmchen abfüllen. Für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach stellen, bis der Joghurt leicht angefroren ist.

Aus dem Gefrierfach nehmen und den geeisten Joghurt aus den Förmchen stürzen. 10 Minuten temperieren. Dann servieren, z. B. mit einem Ananas-Erdbeer-Salat mit grünem Pfeffer oder mit Rhabarber-Ragout.

Zutaten (für 8 Personen)

  • 100 g Naturjoghurt 10%
  • 100 g Aprikosenmarmelade, passiert
  • Saft von 1 Limette, Abrieb von 1 Limette
  • Mark von 1/4 Vanillestange
  • 2 Blatte Gelantine
  • 100 g Sahne, geschlagen
am 01.05.2016

GESTALTUNGS GEDANKEN

Freiberg Design Suite

Kennt Ihr Mimi Manzecchi-Müller und Fery Müller? Unser Innenarchitekten? Mit den beiden haben wir gerackert, gehirnt, geplant, geschwitzt, gerechnet, gelacht und geflucht. Es hat sich gelohnt!

Das Architekturbüro von Fery Müller, weiter gereicht durch viele Generationen seit 1893 in Konstanz ansässig, realisierte die mannig- fachsten Projekte. Seine „Sinnsuche“ liegt jedoch ebenfalls im künstlerischen Bereich.

Fokussiert auf Mosaikarbeiten, entstehen Stelen der geometrisch/konkreten Zuordnung sowie freie, organische Kompositionen. Materalien, wie Keramik, Scherben, Glas– in bunten Farben – und Spiegel; diese bringen Licht und Kinetik in die Skulpturen.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“
Francis Picabia

LEITGEDANKE DES PRIVATEN UND BERUFLICHEN LEBENSWEGS VON MMM

Ein Weg, den sie selbst als ständige Perfor- mance betrachtet. Geboren in Pforzheim – lange Jahre in Paris und Ravenna/Wahlhei- mat Piemont und schließlich vor Anker am Bodensee. Diese Stationen kommen auch in ihrem künstlerischen Schaffen zum Ausdruck. Hinzufügen kann man noch, dass sich ihre „Globetrotter-Seele“ des Öfteren über die Malerei „outet“ und den Betrachter – so wünscht sie sich's – in eine andere Welt entführt.

In der Zusammenarbeit mit Fery Müller entstehen rhythmisch geprägte Gestaltungsideen und hinterlassen Spuren von kompositorischer Eigenständigkeit. Dasselbe Künstler-/Architekten-Paar, das schon den Altbau mit einer neuen Formensprache attackierte; trotzdem ehrfurchtsvoll und respek- tierend, einen Dialog auf Augenhöhe herbei- führte, war berufen, auch am Neu- und Umbau Hand anzulegen.

Entscheidendes Kriterium: Margrets geprägte familiäre Atmo- sphäre nicht zerstören, sondern ergänzen und Neues hinzufügen, obwohl das Haus nun mehr als die dreifache Größe erreicht. Grundsätz- lich: Architektur und Gestaltung dürfen nicht zum Selbstzweck mutieren; der Mensch bzw. Nutzer bestimmt die Kriterien – nicht Ordnung und Kargheit – nicht weglassen oder intellek- tuelle Ästhetik – sondern Emotion und Har- monie. Einzelne, in sich stimmig komponierte Räume ergeben ein Gesamterlebnis...
Der Gast als Individuum = Beispiel „FETZWERK“: Unterschiedliche Stühle und Leuchten spielen mit den Vorlieben und Befindlichkeiten der Gäste gegen die Gleichschaltung. Jedem sein Platz! Unterstützt durch pfiffige Baumstützen außen.
Ein weiterer Beitrag hierzu verspricht auch der Spa- und Wellnessbereich unter dem Motto: „Gartenlaube“. (Textquelle: Fery Müller & Mimi Manzecchi)

am 15.04.2016

IMMER IM AUFWIND

Opa Max

Opa Max - unser persönlicher Renndirektor. Unsere hauseigene Legende. Eine lebende Legende. Oft sagt man das so daher. Aber was ist überhaupt eine Legende?

Per definitionem: etwas zum Lesen. Zum Beispiel die Zeichenerklärung bei Landkarten oder eine bestimmte Art von Erzählung. Wir interessieren uns hier aber eher für folgende Bedeutung: eine Persönlichkeit, die aufgrund einer besonderen Leistung, berühmt geworden ist. Wie zum Beispiel John Wayne, David Hasselhoff oder Jupp Heynckes.

Und unser Opa.
Eigentlich schlug sein Herz ja früh für Ski Alpin. Seine Statur aber gab einen anderen Weg vor. Der Max wird Skispringer. Angst vor der Geschwindigkeit? Paah, überhaupt nicht. Der Anlauf, die Höhe? Gar kein Problem. Mit 16 Jahren der erste Sprung von der Schanze. Talent vorhanden. Ehrgeiz und die Liebe zum Wintersport sowieso.

Der Rest ist schnell erzählt: Deutscher Meister 1956, ‘57, ‘58 und ‘64. Olympia-Teilnahme ‘56 (Vierter), ‘60 und ‘64. Sieger der Vierschanzentournee ‘59/‘60. Als erster Westdeutscher Skispringer. Hauptpreis: ein nagelneuer Schnellkochtopf.

Und heute? Pluderhose, Pudelmütze und weiße Fäustlinge trägt er nicht mehr. Seine Markenzeichen sieht man nur noch auf den alten Fotos. Neben seinen Pokalen, die man im Kaminzimmer des Freiberg bestaunen kann, hat er in seiner langen Karriere noch das Bundesverdienstkreuz und das Silberne Lorbeerblatt gesammelt.
Und bei uns im Freiberg gehört er heute irgendwie zum Inventar. Fast täglich ist er im Kaminzimmer anzutreffen. Immer offen für einen Huigarte*. Immer noch mit Leib und Seele Skispringer. Das Leuchten in seinen Augen immer noch wie vor über 60 Jahren. Bei seinem ersten Mal auf der Schattenbergschanze.

*Huigarte“
Dialekt für „ein Pläuschchen“

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Das Freiberg Romantik Hotel am 24.05.2019

KLEINE AUSZEIT

Impressionen von heute Mittag: satt gelbe Löwenzahnteppiche, grüne Wiesen, dahinter schneebedeckte Gipfel. Die kraftvolle Allgäuer Naturlandschaft verspricht wunderbare Erholung ...
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Das Freiberg Romantik Hotel am 16.05.2019

ROMANTIK PUR

Bei einem morgendlichen Sonnen-Spaziergang haben wir heute, den 16. Mai, die Stimmung auf den Wiesen eingefangen.
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Das Freiberg Romantik Hotel am 07.05.2019

HEISSES TEIL

. . . hinter diesem Ofen steckt eine wahre Liebesgeschichte. . .
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Das Freiberg Romantik Hotel am 17.04.2019

FRÜHLINGS-GEFÜHLE

Der Winter weicht dem Frühling und wo könnte die Zeit schöner sein als bei uns im Allgäu.
Eva
Margret Bolkart-Fetz am 30.03.2019

HERZBLATT

Herzblatt von 1989 gesucht, ein Wellnesswochenende im Freiberg wartet auf dich!
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Das Freiberg Romantik Hotel am 26.03.2019

SPRINGTIME ROMANCE

Ein Romantischer Frühlingsabend - aufgenommen gestern am 24. März 2019 oberhalb der Skisprungschanzen am Kühberg.
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Das Freiberg Romantik Hotel am 12.03.2019

WINTER IS BACK

Der Winter in Oberstdorf ist noch lange nicht vorbei! Heute am 12. März glitzerte der Schnee mit der Sonne um die Wette
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Das Freiberg Romantik Hotel am 19.02.2019

MORGENS IN DEN WIESEN

Ein weiterer fantastischer Tag beginng bei uns im Oberstdorf im Allgäu!
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EL DORADO IM STILLACHTAL

Das malerische Stillachtal im Süden von Oberstdorf ist ein wahres El Dorado für Winterwanderer (Fotos vom Dienstag, 29. Januar 2019)
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Das Freiberg Romantik Hotel am 16.01.2019

SCHNEEKRISTALLE

Wir haben aktuelle Fotos vom 16. Januar für Euch und die Schneekristalle glitzern überall bei uns in Oberstdorf. Entdecke Romantik neu und geniesse eine Auszeit bei uns...