Juli
Specht

Herr Specht

Er hat unsere Terrasse fest im Blick. Er ist ein echter Genießer und klopft auch gern auf Holz, unser Herr Specht. Zeit, ihn einmal genauer kennenzulernen.
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13.07.2017
Specht
13.07.2017

Herr Specht

Er hat unsere Terrasse fest im Blick. Er ist ein echter Genießer und klopft auch gern auf Holz, unser Herr Specht. Zeit, ihn einmal genauer kennenzulernen.

Was einen Specht überhaupt nach Oberstdorf und auf die Fetzwerkterrasse bringt? Seine Flügel natürlich. Aber jetzt mal ernsthaft: Oberstdorf ist bekanntlich ein Ort für Überflieger. Ob Schattenberg-Schanze, Heini-Klopfer-Skiflug-Schanze oder die unvergleichliche Thermik am Nebelhorn und am Fellhorn: hier im Allgäu fliegt’s sich einfach gut. Und mit Max Bolkart ist er hier im Romantik Hotel Freiberg einer echten Fliegerlegende ganz nah. Deshalb ist er wahrscheinlich gerade hier bei unserem 4-Sterne-S Hotel sesshaft geworden.

Dann liebt er natürlich die Sonne. Auf der Terrasse vom Fetzwerk ist es angenehm warm und wenn sie denn scheint, ist es dort den ganzen Tag sonnig. Von früh bis spät. Das verleiht unserem Specht einen wunderbaren Teint. Der Weg vom Bunt- zum Braunspecht ist nicht mehr weit.

Gesellig ist unser Specht auch. Und auf der Terrasse unseres 4-Sterne-S-Hotels selten alleine. Die vielen Gäste hat er immer gut im Blick. Und mit ihnen auch schon einiges erlebt.

Zu guter Letzt ist der Specht ein Allesschnabulierer und Genussspecht. Maximilians, Fetzwerk und Stube sind direkt um die Ecke. Und nach einem Abstecher ins Jagdhaus kehrt er nach einem kleinen Verdauungsflug wieder zurück auf die Fetzwerkterrasse. Als Feinschmecker-Specht ist es hier also ein absoluter Traum.

Fetzwerk_Terrasse Fetzwerk Terrasse
Unser Wintergarten

Das Freiberg is(s)t kreativ ein ganz besonderes Wochenende

Wann ist der Mensch am kreativsten? Wenn er Zeit hat und Muße. Und vielleicht auch etwas Zuspruch, seine Kreativität auszuleben. Die Zeit und Muße haben Sie bei unserem Kreativ-Wochenende im Freiberg vom 9. bis 12. November. Und den nötigen Zuspruch bekommen Sie von gleich 2 kreativen Köpfen.
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08.07.2017
Unser Wintergarten
08.07.2017

Das Freiberg is(s)t kreativ ein ganz besonderes Wochenende

Wann ist der Mensch am kreativsten? Wenn er Zeit hat und Muße. Und vielleicht auch etwas Zuspruch, seine Kreativität auszuleben. Die Zeit und Muße haben Sie bei unserem Kreativ-Wochenende im Freiberg vom 9. bis 12. November. Und den nötigen Zuspruch bekommen Sie von gleich 2 kreativen Köpfen.

Kreative Powerfrau . . .
ist Mimi Müller-Manzecchi, freischaffende Künstlerin und Mitgestalterin des neuen Freiberg. Unsere Mimi, nicht mehr ganz grün, aber ein Energiebündel, sprühend vor Witz, Charme und Eigensinn:
Geboren 1940 in Pforzheim. Kunst-und Werkschule Pforzheim. 16 Jahre Paris, Musik und Kunst, Aktion „sauvegarde du marais“. Mosaik-Akademie, Ravenna. Europäische Akademie für bildende Kunst, Trier. Lebt und arbeitet heute in Konstanz.

Mimi hilft Ihrer Kreativität auf die Sprünge – wenn es sein muss, mit einem Glas Champagner. Sie zeigt Ihnen, wie man mit Wille und Mut etwas Neues finden, eine neue Wirklichkeit schaffen kann. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf bei der Gestaltung von Recycling-Collagen.

Fotografie at it´s best . . .
erwartet Sie mit Dipl. des. Christian Popkes, unserem lieben Freund, Stammgast, Initiator und Kurator des Oberstdorfer Fotogipfels:
1965 in Esslingen/Neckar geboren, in Dortmund und Bielefeld Fotografie studiert, begann er seine Tätigkeit als selbständiger Fotograf in Hamburg. Innerhalb weniger Jahre wurde er nicht nur in den „Bund freischaffender Fotodesigner“ BFF aufgenommen, sondern auch in die „Deutsche Gesellschaft für Photographie“ DGPh, die „Association of Photographers“ AOP sowie den „Deutschen Werkbund“ berufen.

Christians persönliche Liebe wendet sich stets den Menschen zu, die er portraitiert und in deren Seelen er mit besonderer Intensität schaut. Er zeigt Ihnen, wie man weit mehr als nur ein Foto aufnimmt.

Lassen Sie sich mitnehmen in eine Welt der Ideen, der Inspirationen und Entdeckungen. Alles können, nichts müssen. Im freiberg-typischen, legeren Stil, begleitet von unseren Kulinarik-Künstlern.

Interesse geweckt?
Rufen Sie uns einfach an: +49 (0)8322 96780

Mimi Christian Popkes
Mai
LH Freiberg Apr16 Z34 mit Models 0838

Glücksspiel kann süchtig machen...

...das Freiberg auch! Jetzt teilnehmen und 4 Nächte Ihrer Wahl im 4 Sterne Hotel Freiberg gewinnen.
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04.05.2017
LH Freiberg Apr16 Z34 mit Models 0838
04.05.2017

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Als kleine Aufmerksamkeit für alle treuen Freiberg-Gäste verlosen wir unser "Dine Around" Arrangement: 4 Nächte - 4 Restaurants für 2 Personen in einem unserer Design-Zimmer. Genießen Sie Oberstdorf und das schöne Allgäu "for free". Nehmen Sie teil und versuchen Sie Ihr Glück -
wir drücken Ihnen fest die Daumen!

Hier geht´s zum Gewinnspiel

April
Oberstdorf im April-Schnee

April-Schnee bringt Gras und Klee

Aber was will uns diese alte Bauernregel sagen? Ist der Schneefall im April nun Grund zum Jubel - oder eher nicht?
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21.04.2017
Oberstdorf im April-Schnee
21.04.2017

April-Schnee bringt Gras und Klee

Aber was will uns diese alte Bauernregel sagen? Ist der Schneefall im April nun Grund zum Jubel - oder eher nicht?

Der späte Wintereinbruch, der fast ganz Deutschland Mitte April 2017 heimgesucht hat, dürfte wohl eher zu Unmut als zu lauten "Juchhe-Rufen" geführt haben.

Auch wir staunten nich schlecht als zwei Tage lang ununterbrochen dicke Flocken vom Himmel fielen und das Allgäu in die herrliche Winterlandschaft verwandelten, die wir jedes Jahr für Mitte Dezember bestellen. Soll uns das nun erschrecken oder gar traurig stimmen? Nein, sicher nicht! Zum einen liegt es zum Glück nicht in unserer Macht, das Wetter kurzfristig zu bestimmen und zum anderen sollte man sich ja eh angewöhnen, die Dinge positiv zu betrachten und den Moment zu genießen.

Wie sagt man so schön? Des einen Freud, des anderen Leid. Während so mancher Hobbygärtner laut flucht und die Obstbauern am Bodensee um ihre Ernte bangen, zieht es nicht wenige nochmal für einen Kurzurlaub zum Skifahren, Winterwandern und Schlittenfahren in die Berge. Das Höchste meldet beispielsweise am 20. April, die Verlängerung der Rodelsaison am Söllereck. Die Kanzelwandbahn hat noch bis 23.04. geöffnet und am Nebelhorn ist der Skibetrieb sogar bis sage und schreibe 1. Mai 2017 möglich.

Wir raten an dieser Stelle zum Genuss! Und zwar sowohl zum Genuss des traumhaften April-Schnee-Sonneschein-Wetters an diesem Wochenende in Oberstdorf als auch zum Genuss unseres "Dine Around-Arrangements" - 4 Übernachtungen und unglaubliche 4 Restaurants. https://www.das-freiberg.de/arrangements-events/ Von sternemäßig über trendig bis urig regional. Lassen Sie es sich gut gehen und genießen Sie den Augenblick.

...und weil der Frühling sicher schon bald wieder zurück ist, geben wir Ihnen noch eine weitere Bauernregel mit auf den Weg: "Auf Aprilflöckchen folgen Maiglöckchen."

April-Schnee in Oberstdorf Dine Around 1
Bärlauch

REZEPT AUS DER STERNEKÜCHE - BÄRLAUCHPESTO

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. . . . so nachzulesen auf Wikipedia. Auch bei uns im Allgäu wächst er. Wenn man durch die erwachende Natur rund um Oberstdorf wandert, liegt jetzt nicht selten sein würziger Duft in der Luft. Am liebsten mag der Bärlauch schattige Laubwälder. Und natürlich findet er auch in der Küche unseres Sternerestaurants Maximilians Beachtung.
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02.04.2017
Bärlauch
02.04.2017

REZEPT AUS DER STERNEKÜCHE - BÄRLAUCHPESTO

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und somit verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. . . . so nachzulesen auf Wikipedia. Auch bei uns im Allgäu wächst er. Wenn man durch die erwachende Natur rund um Oberstdorf wandert, liegt jetzt nicht selten sein würziger Duft in der Luft. Am liebsten mag der Bärlauch schattige Laubwälder. Und natürlich findet er auch in der Küche unseres Sternerestaurants Maximilians Beachtung.

Zutaten für 1 Glas (200 ml)

60 g Bärlauch
20 g Petersilie
30 g Pinienkerne
1 Knoblauchzehe
50 g Parmesan
60 g natives Olivenöl
grobes Meersalz nach Bedarf

Bärlauch und Petersilie waschen, trocken tupfen und die Stiele entfernen. Die Kräuter zusammen mit den Pinienkernen und dem Knoblauch im Mörser zerstoßen.

Alternativ im Mixer, Blitzhacker oder mit dem Pürierstab grob zerkleinern. Parmesan reiben und zusammen mit dem Olivenöl unterheben. Zum Schluss nach Bedarf mit Meersalz abschmecken.

Tipp: In ein Weckglas füllen und mit Olivenöl bedecken. Das Glas mit Alufolie umwickeln, dass kein Licht einfällt, so bleibt das Pesto lange haltbar und verfärbt sich nicht.

Bärlauch_ Bärlauchpesto
März
Bella und Christian

Rückblick: Wenn wilde Kerle in Oberstdorf ihr Unwesen treiben!

Alles ist gut, so lange Du wild bist! Unter diesem Motto haben die Nachwuchsköche hier in unserem Sternerestaurant bereits zum zweiten mal einen Abend bestritten. Kreativ und unkonventionell ging es dabei in unseren 4 Sterne Hotel zu. Und alle Gäste wussten dies zu schätzen.
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17.03.2017
Bella und Christian
17.03.2017

Rückblick: Wenn wilde Kerle in Oberstdorf ihr Unwesen treiben!

Alles ist gut, so lange Du wild bist! Unter diesem Motto haben die Nachwuchsköche hier in unserem Sternerestaurant bereits zum zweiten mal einen Abend bestritten. Kreativ und unkonventionell ging es dabei in unseren 4 Sterne Hotel zu. Und alle Gäste wussten dies zu schätzen.

Ohne Motivation, ohne richtigen „Drive“ bleibt jeder in seinem Beruf früher oder später auf der Strecke. „Wenn wir unseren bestens ausgebildeten Nachwuchs fördern und bei der Stange halten wollen, dann müssen wir ihm auch erlauben, ab und zu die Sau rauszulassen“, sagt dazu einer, der es wissen muss: Unser Küchenchef Tobias Eisele, der auf viele Jahre Erfahrung in der Aus- und Weiterbildung zurückgreifen kann. „Deshalb haben wir im Maximilians das Konzept ‚Wilde Kerle‘ entwickelt.“

„Wilde Kerle“

Dahinter steckt die Idee, den Nachwuchsköchen in regelmäßigen Abständen die Chance zu geben, abseits abgeleckter Teller zu kochen. Will heißen: Man gebe ihnen die Freiheit, eigene Kreationen zu entwickeln, ohne Vorgaben, ohne Limits. Das einzige „Must“: Koche wild! Im Maximilians folgten jetzt die ausgebildeten Köche Marco, Daniel, Kilian, Bella, Sebastian und Christoph zum zweiten mal diesem Ruf. Und waren schon in den Wochen vor dem Event außer Rand und Band.

Und so hat es funktioniert: Jeder der „jungen Wilden“ kreierte, frei nach „The Taste“ als Amuse einen Löffel. Was drauf kommen sollte, blieb jedem der sechs selbst überlassen. „Wir haben bewusst keine Vorgaben gemacht. Auch nicht, was den Preis der Waren anbelangt. Nur beste Qualitätsprodukte, das ist bei uns zwingend. Sternequalität eben.“, sagt Eisele. „Denn nur so fördern wir die Lust am Kochen, den Spaß am Handwerk.“

Daraus haben sich beim „Wilde Kerle“ Event die aufregendsten, teils auch unkonventionellsten Kreationen ergeben.

Basti: Garnele | weiße Linse | Brokkoli | Blutorange
Bella: Dreierlei Käse
Christoph: Roast Beef | Petersilie | Karotte
Daniel: Gerstensuppe
Kilian: Schweinebauch | Rote Bete | Dinkel
Marco: St. Jacobsmuschel | Carbonara

Drei weitere Gänge, eine Vorspeise und zwei Zwischengerichte, kochten die Youngsters im Zweierteam. „Das war die eigentliche Herausforderung“, so Tobias Eisele. „Den kulinarischen Dialog führen zu können, das ist gar nicht so einfach. Ich muss auch darauf achten, dass aus unseren Nachwuchsköchen keine egozentrischen Diven am Herd, sondern kreative Teamplayer werden.“

Christoph & Kilian
Langustine | Bohne | Mandarine | Fregula Sarda | Minze

Bella & Daniel
Mais | Tomate | Petersilie

Basti & Marco
Steinbutt | Blumenkohl | Orange | Skyr

Tobias Eisele ist es wichtig, die jungen Leute nach vorne zu schieben, sie auch einmal „machen zu lassen“, aber im richtigen Moment, wenn die Dinge gegen die Wand zu fahren drohen, auch wieder aufzufangen. „Ohne Fordern keine Entwicklung“, so die Prämisse.

Genauso hielt man es auch bei der Hauptspeise, die beim „Wilde-Kerle-Event“ zur echten Challenge wurde. Der Chef gab einen grob umrissenen Warenkorb vor, mit dem seine Brigade nun völlig frei und kreativ ein Gericht zaubern durfte. Er selbst kochte ebenfalls nach diesem Warenkorb. Die beiden Teller wurden dann den Gästen zeitgleich präsentiert. Wer wohl überzeugte? Das lag im Auge, besser gesagt auf der Zunge des Betrachters.

Wilde Kerle vs. Eisele
Irisches Weiderind | Brokkoli | Hafer | Brombeere | Steckrübe | Kaffee

Das Finale fatale fand in der Küche des Maximilians statt. Dort wurde in lässiger Atmosphäre das Dessert serviert. Die Chance für die Gäste, den jungen Köchen, aber auch dem Grand Seigneur ein paar Küchentricks zu entlocken.

Nicht nur die Hausgäste unseres 4 Sterne Hotels waren begeistert. Auch externe Gäste aus Oberstdorf und aus dem Allgäu hat es super gut gefallen. Fortsetzung folgt, denn „alles ist gut, solange du wild bist“.

Eisele Küchenteam Stern Wilde Kerle
Nink

Heute in der FAZ entdeckt:

Was Charlie Chaplin mit Biathlon gemeinsam hat. Hommage an das Ehepaar Eames. Wie Mops Rudolph zum Wohlbefinden unserer Gäste beiträgt. Hier lesen Sie von einem, der Auszug, den Wintersport zu lernen. Stefan Nink in der FAZ über 5 Tage in Oberstdorf . . .
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05.03.2017
Nink
05.03.2017

Heute in der FAZ entdeckt:

Was Charlie Chaplin mit Biathlon gemeinsam hat. Hommage an das Ehepaar Eames. Wie Mops Rudolph zum Wohlbefinden unserer Gäste beiträgt. Hier lesen Sie von einem, der Auszug, den Wintersport zu lernen. Stefan Nink in der FAZ über 5 Tage in Oberstdorf . . .

Alles so schön rutschig hier

Schnee war unserem Autor immer suspekt. Bis wir ihn ins Allgäu schickten
07.03.2017, von Stefan Nink

Unser Autor kann nicht Skifahren, kennt Snowboardspins nur von der Playstation, und zum letzten Mal auf einem Schlitten saß er an jenem Wochenende, an dem Rosi Mittermaier in Innsbruck ihr zweites Gold holte (das war im Februar 1976).

Tag 1: Rudolph und das grüne Leuchten

Die Brauen nach oben gezogen, die Stirn ein einziger Faltenwurf, den Blick voll Empathie: So können einen nur Möpse anschauen. Der Rudolph sitzt in meinem Hotelzimmer und ist golden lackiert. Bei der Ankunft hab’ ich ihn für eines dieser Design-Accessoires gehalten, das die Leute vom Hotel irgendwo unterbringen mussten, aber schon bald wusste ich: Die haben den absichtlich in meinem Zimmer plaziert, direkt neben dem Eames Chair. Damit er mir Trost spendet und Mut macht. Mit seiner buddhistischen Gelassenheit. Der Fähigkeit, zuhören zu können und selbst zu schweigen. Und natürlich mit seinem Blick, der signalisiert: Wenn jemand auf Gottes weiter Welt dich versteht - dann bin ich das. Am liebsten hätte ich den Rudolph am Ende mitgenommen. Als meinen Mentalcoach.

Aber jetzt sind wir ja noch ganz am Anfang. Und im Oberstdorfer Langlaufstadion. Es dunkelt schon, die Tannen auf den Berghängen sehen aus wie schraffierte Bleistiftzeichnungen, und hinten am Waldrand könnte man jetzt ein Rudel Rehe beobachten, aber für Naturromantik ist keine Zeit: Wir sollen uns nämlich an Charlie Chaplin erinnern. Meint der Martin, unser Biathlontrainer. Ja, doch: Bi-ath-lon. Die Leute von Oberstdorf Tourismus haben mir ein Programm zusammengestellt, mit allen möglichen Wintersportarten - nur nicht Alpinskifahren. Es beginnt am Ankunftsabend mit Biathlon. Ich hielt das für ein Missverständnis von wegen: keinerlei Skierfahrung, keine Bundeswehr, kein Jagdschein. Die haben aber nur gemeint, sie hätten an einen Schnupperkurs Skispringen gedacht. Und dass ich das mit dem Biathlon schon hinbekommen würde.

Der Martin ist da eher skeptisch, glaube ich. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass die anderen in der Übungsgruppe offenbar alles erfahrene Langläufer sind. Sie tragen hautenge Hosen und flachbauchbetonende Shirts, während ich in meiner aufgebauschten Regenhose und der dicken Daunenjacke phänotypisch eher an einen ferngesteuerten Teletubbie erinnere. Wo ich doch den Charlie Chaplin machen soll! „Watschelgang“, ruft der Martin, was natürlich sehr simpel klingt, mit zwei Skiern an den Füßen aber nicht ist. „Abstoßen! Gleiten!“, ruft der Martin, und alles um mich herum stößt sich ab und gleitet davon in die Nacht, und der Martin kommt zu mir und hilft mir beim Aufstehen.

In den nächsten 17 Minuten soll ich außer Abstoßen und Gleiten noch Stockeinsatz, Dreipunktberührung und Streckhaltung lernen, während ich versuche, beim Vor-mich-hin-Stapfen irgendwie das Gleichgewicht zu halten. Und dann kommt auch noch der Teil mit dem Gewehr. Aus Sicherheitsgründen schießen wir nicht mit Kugeln; die Waffen funktionieren über Laser. Ich lasse mich am ersten Schießstand außen rechts fallen, wobei mir wegen der Skier die Außenbänder an beiden Knien reißen, also fast jedenfalls. Der Martin verschiebt meine Beine, bis es nicht mehr ganz so weh tut. „Atem halten“, ruft er. „Kimme! Korn!“, und ich halte den Atem und ziele und schieße, klackklackklack, und eine halbe Minute später leuchten die fünf grünen Lämpchen auch schon, und der Martin erleidet eine Art Schock. Er hilft mir auf die Beine; zwei Minuten später stehe ich neben ihm. „Wahnsinn“, sagt er, „absoluter Wahnsinn!“ Er schüttelt den Kopf, wahrscheinlich wird ihn das jetzt die ganze Nacht über beschäftigen. Er sieht mich mit einer Art Was-soll-ich-dir-noch-erklären?-Blick an. Halt, eine Kleinigkeit hat er doch noch: Bitte die Stöcke durch die Schlaufen greifen. Dann könne ich die Griffe beim Schwungholen hinten loslassen und so noch viel, viel schneller werden. Er klopft mir auf den Rücken, und ich schwanke und wackele hinaus auf die Runde. Als ich zehn Meter entfernt das nächste Mal hingefallen bin, höre ich, wie ein Techniker dem Martin zuruft, dass der Schießstand außen rechts defekt sei: „Die Trefferlampen leuchten, sobald man abdrückt. Egal, wohin man zielt.“

Tag 2: In die Wildnis!

Der Martin am nächsten Morgen heißt Gerhard, leitet „Schneeschuhwandern für Anfänger“ und ist erst einmal entsetzt: „Wie kann man denn so die Stöcke halten? Sofort die Hände aus den Schlaufen! Höchste Verletzungsgefahr!“ Natürlich bin ich da irritiert, wo ich doch gerade gestern Abend erst gelernt habe, dass . . ., aber der Gerhard unterbricht mich: „Wenn dich eine Lawine erwischt und die Stöcke bleiben an den Händen hängen, reißt dir die Hebelwirkung beide Schultergelenke raus!“ Um Himmels willen! Das möchte ich auf gar keinen Fall, also: weder das mit der Lawine noch das mit den Schultergelenken. Schon gut, meint der Gerhard, es sei sowieso kein Lawinenwetter. Ich nehme die Hände trotzdem aus den Schlaufen. Man weiß ja nie.

Das Tolle beim Schneeschuhwandern ist: Es funktioniert sofort. Man schnallt sich die Schneeschuhe an und läuft los. Krallen unter den Schuhen sorgen dafür, dass man immer festen Halt hat, egal, wohin man tritt. Und weil man auch im Tiefschnee nicht einsinkt, kann man quer durch die Landschaft laufen. Stundenlang hinterlassen wir unsere Spuren auf großen, weißen, einsamen Flächen. Wie still es hier draußen ist! Und wie nah doch die Wildnis sein kann! Kein Haus steht in der Einsamkeit der weißen Schneefelder, kein Weg führt hier hinaus, man kommt sich vor, als entdecke man ein bisher verborgenes Stück Deutschland. Ich erzähle das dem Gerhard, der mich darauf ganz komisch anschaut. Na ja, sagt er, dass hier draußen kein Haus stehe - das liege vor allem daran, dass wir seit Stunden über den Golfplatz von Oberstdorf wandern würden. Da würde eben nicht so viel gebaut.

Tag 3: Life on the fast lane

Heute morgen hat die Hotelchefin mir erklärt, dass sie den Rudolph beinahe überhaupt nicht ins Zimmer gelassen hätten, als sie das Hotel kürzlich umgebaut haben. Ästhetische Bedenken hätten sie gehabt. Ich sage ihr, dass ich das absolut nicht nachvollziehen könne und dass ich froh sei, wenn mich der Rudolph abends begrüße. Dann wünschen mir alle wieder Glück. Das machen sie jeden Morgen an der Rezeption, offenbar sind sie etwas besorgt über mein Crash-Test-Dummy-Programm. Dabei müssen sie sich gerade überhaupt keine Sorgen machen: Heute ist eine Art Regenerationstag, mehr als eine Gondelfahrt hinauf aufs Nebelhorn ist nicht vorgesehen. Von der Zusatzoption im Programm wissen sie nichts: „Ab der Station Seealpe besteht die Möglichkeit, zurück nach Oberstdorf zu rodeln.“

Leider muss ich feststellen, dass die Schlitten von heute mit den Schlitten von früher ungefähr genauso viel Ähnlichkeit haben wie ein iPhone 7 mit dem legendären Wählscheibentelefon FeTAp 611-2a Ocker aus den Siebzigern. Auf der Rodelbahn nehme ich auf einem Etwas aus Plastik in Warnorange Platz und klammere mich an den Stab, der zwischen meinen Beinen aufragt und der dem Zipfelbob seinen Namen gegeben hat. Da möchte man gar nicht weiter drüber nachdenken. Wozu sowieso keine Zeit ist, weil ich vier Sekunden später bereits eine gefühlte Geschwindigkeit von 43 Kilometer pro Stunde erreicht habe. So einen Zipfelbob lenkt man durch Gewichtsverlagerung; gebremst wird mit den Hacken. Oder, indem man ganz fest am Zipfel zieht und dadurch das Heck nach unten drückt. Was meine Schussfahrt leider nur sehr unwesentlich verlangsamt. Und dann gibt es auch noch kleine Hubbel, über die man fliegt, und irgendwann steht da ein „Extrem steil!“Warnschild, das unerfahrenen Rodlern den sofortigen Abstieg empfiehlt, aber das wäre ja noch schöner. Am Ende der Bahn muss ich dann derart bremsen, dass ein Schwall Eismatsch von meinen Füßen anhebt und mich von oben bis unten eindeckt. Zum Glück springen die Fußgänger schnell genug zur Seite. Auf die hätte ich nun wirklich keine Rücksicht mehr nehmen können.

Tag 4: Es stieg ein Engel vom Olymp

Heute soll mir der Derek das Langlaufen beibringen. Der Derek stammt aus Australien, wo er früher in der Nationalmannschaft war. Dabei denkt man immer, die würden da nur surfen! Aber gut, Costa Cordalis ist auch mal bei einer Langlauf-WM für Griechenland gestartet, da passt das schon. Derek erklärt zuerst einmal, dass neunzig Prozent aller angeblichen Langläufer gar nicht langliefen, sondern mit Skiern an den Füßen spazieren gingen - und so solle ich auf gar keinen Fall einmal enden. Also üben wir. Und üben. Und üben. Gegen Mittag bin ich so weit, dass ich auch über längere Passagen in der Spur bleibe, ganz fabelhaft läuft das mit mir und dem Langlaufen. Sogar die Hügel komme ich hinauf, die flachen zumindest, bloß beim Hinunterfahren stellen sich meine Skispitzen immer wieder über Kreuz, mit den üblichen Folgen. Dafür kann ich den Refrain von „Es stieg ein Engel vom Olymp“ besser als Costa Cordalis singen. Und der Derek kennt den noch nicht einmal.

Im Hotelzimmer sieht mich der Rudolph frühnachmittags an, als wisse er Dinge, von denen ich keine Ahnung habe. Ich tätschele ihn und setze mich. Gepriesen sei das Ehepaar Eames für diesen Sessel, gepriesen! Plötzlich ist es dann stockdunkel, was für neun Uhr an einem Winterabend nicht wirklich erstaunlich ist. Sehr überraschend allerdings ist die Tatsache, dass ich überhaupt nicht aufstehen kann: Irgendeine unsichtbare Kraft drückt mich nach unten. Ich beschließe, einfach liegen zu bleiben. Der Rudolph schaut mich mitleidsvoll an. Seine goldene Farbe reflektiert das Licht des Mondes, der durch die Balkontür leuchtet.

Tag 5: Der Elf

Ich glaube, dass ich ernsthaft verletzt bin, vermutlich etwas am zentralen Nervensystem. Es gelingt mir nur mit Mühe, simple Befehle wie „Geh jetzt die Treppe hinauf“ aus dem Hirn an die Beine durchzustecken. Von den Ganzkörperschmerzen mal abgesehen. Dabei soll ich heute eigentlich die Wintersportgeräte der Zukunft ausprobieren. Im Funpark, oben auf der Seealpe. Ich will nicht. Ich will nur noch in meinen Eames Chair.

Und jetzt spulen wir die Uhr mal flugs 6:47 Stunden vor. Ich bin zurück, kann mich nach wie vor kaum bewegen, habe aber ein derartiges Grinsen im Gesicht, dass der Rudolph ganz misstrauisch schaut. Ich erzähle ihm schnell alles: Wie ich anfangs entsetzt war, als man mich auf ein mickriges Gerät namens Skiböckerl setzte, das offensichtlich für Zweijährige konzipiert wurde - und mit dem ich dann mehrmals unfallfrei den Hang hinunterkam, ohne an einem Baum zu zerschellen. Was mir auch auf dem Snowbike gelang, einer Art Fahrrad auf Kufen. Und als ich dann den Snowscoot entdeckte: Liebe auf den ersten Blick. Der Snowscoot ist eine Kreuzung aus BMX-Rad und Snowboard, mit dem man in eleganten Kurven auf blauen Pisten Richtung Tal wedelt. Und aus dem Teletubbie wurde ein graziler Elf, rufe ich, das hättest du sehen sollen, der Snowscoot und ich, mein lieber Rudolph - wir sind füreinander gemacht, das steht fest. Er sieht mich an, als würde ich ihm etwas verschweigen, aber das mit den spektakulären Stürzen aus dem Schlepplift muss er ja nicht wissen. Stattdessen lasse ich mich in den Sessel fallen und bestelle so ein Wundergerät. Die Lieferzeit beträgt sechs Wochen, aber das macht nix. Wenn das Paket kommt, sind es nur noch acht oder neun Monate bis zu meinem nächsten Schneewinter.

Chillen Mops Rudolph Suite 34
Februar
Max Bolkart

Skifliegen im wunderschönen Oberstdorf

Völlig klar, dass wir bei uns im Romantik Hotel Freiberg das Weltcup-Skifliegen ganz besonders verfolgt haben. Dafür sorgt schon unsere hauseigene Legende Max Bolkart: Opa, Vater, Schwiegervater.
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07.02.2017
Max Bolkart
07.02.2017

Skifliegen im wunderschönen Oberstdorf

Völlig klar, dass wir bei uns im Romantik Hotel Freiberg das Weltcup-Skifliegen ganz besonders verfolgt haben. Dafür sorgt schon unsere hauseigene Legende Max Bolkart: Opa, Vater, Schwiegervater.

Für Skifahrer bot Oberstdorf immer schon allerbeste Voraussetzungen. Deshalb wollte Max Bolkart eigentlich alpine Skirennen fahren. Dafür aber war er viel zu schmächtig. Erst Toni Brutscher brachte ihn, zu damaligen Zeiten noch ohne BMI (Body-Mass-Index), zum Skispringen. Er war neben Sepp Weiler und Heini Klopfer auch sein großes Vorbild.

Bald stellten sich die ersten Erfolge ein. Zwischen 1953 und 1964 war Max Bolkart ständiger Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften und konnte 4 nationale Meistertitel erringen. Dreimal nahm er an Olympischen Spielen Teil und verpasste 1956 in Cortina mit dem undankbaren Vierten knapp die Bronzemedaille. 1960 in Squaw Valley wurde er immerhin sechster.

An zwölf Skiflugwettbewerben nahm Max Bolkart teil. Seine größte Weite erreichte er, mit Pluderhose und Pudelmütze, mit 139 Metern. In Oberstdorf.

Höhepunkt seiner Laufbahn war der Gesamtsieg der Vierschanzentournee 1959/1960. Souverän gewann er in Oberstdorf, Garmisch und Innsbruck. Nur in Bischofshofen war ihm der Sieg nicht gegönnt. Dennoch war er der erste westdeutsche Gesamtsieger in diesem Wettkampf. Und die Zuschauer waren stolz auf den Oberstdorfer; der es geschafft hatte, die Tournee-Siegesserie des dominierenden DDR-Springers Recknagel zu unterbrechen.

Heute ist Max Bolkart bei uns im 4 Sterne Hotel Freiberg in Oberstdorf anzutreffen. Und im Kaminzimmer unseres Romantik Hotels stehen seine Pokale. Nur schade, dass es den Schnellkochtopf nicht mehr gibt, den Max Bolkart für den Gesamtsieg der Vierschanzentournee gewonnen hat. Für ein Gourmethotel wie das Freiberg, wäre er sicher eine Bereicherung gewesen;-)

Max_Bolkart Opa Max Schanze
Januar
Nonnenfuerzle

Von himmlischen Winden in Oberstdorf

Schon mal was von Nonnenfürzle gehört? Nein, die sind weder peinlich noch unschicklich. Auch nicht in einem 4 Sterne Hotel. Dafür sind sie aber richtig lecker. Es handelt sich um ein Brandteiggebäck, das bei uns im Allgäu sehr beliebt ist. Probieren Sie es doch einfach aus:
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15.01.2017
Nonnenfuerzle
15.01.2017

Von himmlischen Winden in Oberstdorf

Schon mal was von Nonnenfürzle gehört? Nein, die sind weder peinlich noch unschicklich. Auch nicht in einem 4 Sterne Hotel. Dafür sind sie aber richtig lecker. Es handelt sich um ein Brandteiggebäck, das bei uns im Allgäu sehr beliebt ist. Probieren Sie es doch einfach aus:

Zutaten (für 4 Personen)

  • 60 g Butter
  • 60 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Milch
  • ¼ Vanillestange
  • 2 Eigelb
  • 2 ganze Eier
  • Zimtzucker
  • Pflanzenfett oder Butterschmalz zum ausbackenAusgeschabtes

Vanillemark mit Butter, Zucker, Salz und Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Nach dem Aufwallen den Topf vom Herd nehmen. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Holzlöffel kräftig untermischen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei schwacher Hitze so lange rühren, bis sich am Topfboden eine weiße Schicht gebildet hat.

Den Topf wieder vom Herd nehmen und die Eier und Eigelb nacheinander gründlich unter den Teig rühren. Abkühlen lassen.

Vom Teig mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen und schwimmend im siedenden Fett goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, in Zimtzucker wälzen und sofort servieren.

Tipp: Mit Weinschaumsauce und Vanille-Eis ein himmlisches Vergnügen.

Dezember
Laible

Laibles Award 2016

Tolle Resonanz bei unserem Laibles Award. An die 40 Plätzchenkreationen wurden eingereicht zur Teilnahme am 4. Oberstdorfer Laibles-Award. Nicht nur aus dem gesamten Allgäu wurden Plätzchen eingesendet. Sogar bis nach Villingen-Schwenningen im Schwarzwald und nach Innsbruck hat sich der Wettbewerb herumgesprochen .
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18.12.2016
Laible
18.12.2016

Laibles Award 2016

Tolle Resonanz bei unserem Laibles Award. An die 40 Plätzchenkreationen wurden eingereicht zur Teilnahme am 4. Oberstdorfer Laibles-Award. Nicht nur aus dem gesamten Allgäu wurden Plätzchen eingesendet. Sogar bis nach Villingen-Schwenningen im Schwarzwald und nach Innsbruck hat sich der Wettbewerb herumgesprochen .

Hinter verschlossenen Türen wurde am vergangenen Freitag von einer kompetenten Jury getestet und bewertet. Sternekoch Tobias Eisele, Peter Gerlach vom gleichnamigen Cafe und Kochlegende Willi Grün. Für den Nachwuchs dabei: Pauline Denzel, mit der besten Konditorenprüfung 2016 im Allgäu. Und seit September Kochauszubildende bei uns im Jagdhaus.

Von der Kreativität und Vielfalt waren alle Jurymitglieder sofort begeistert. Aber es ging ja schließlich darum, das beste Laible zu küren. Eine durchaus ernste Aufgabe, denn bewertet wurden Aussehen, Geruch, Beschaffenheit, Schwierigkeitsgrad und Gesamtbild mit je 6 Punkten. Für den Geschmack gab es 12 Punkte.

Gestern wurden dann die Sieger auf dem Jagdhaus-Weihnachtsmarkt bekannt gegeben. Christine Heider mit Ihren Engelswolken erreicht 137 von 164 Punkten, was ihr den 1. Platz und einen Gutschein für 2 zur Küchenparty im Maximilians bescherte.

Über weitere Preise freuten sich Katharina Hermes, Yvi Huyn, Stephanie Futterknecht und Patrizia Weiser, alle aus Oberstdorf

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilname im nächsten Jahr.

Jury Jury - Pauline 1.Platz
November

Adventskalender-Küchenparty

24 Köstlichkeiten versteckten sich an unserer Adventskalender-Küchenparty hinter einem einzigen (Küchen-) Türchen. Das Maximilans, die Stube und das Fetzwerk waren mit über 80 gourmet-freudigen Gästen mit viel Appetit bis auf den letzten Platz belegt.
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29.11.2016
29.11.2016

Adventskalender-Küchenparty

24 Köstlichkeiten versteckten sich an unserer Adventskalender-Küchenparty hinter einem einzigen (Küchen-) Türchen. Das Maximilans, die Stube und das Fetzwerk waren mit über 80 gourmet-freudigen Gästen mit viel Appetit bis auf den letzten Platz belegt.

Nachdem der Appetit der Gäste mit unserem Haus-Aperitif angeregt war, öffneten um 19 Uhr die Türen unserer Küchen für die ersten Köstlichkeiten des Abends:

  • Die Patisserie lockte die Geniesser mit einem Garnelencocktail mit Mango, Avocado und Chili und zweierlei von der Ente mit Preiselbeeren und Staudenselerie oder ganz klassisch mit einer Auster Fine de Claire und vielen anderen Gaumenfreuden.
  • In der Show-Küche wurden währenddessen die ersten Weckgläser mit Kichererbesentofu oder einer Paprika-Cocos-Suppe ausgegeben.
  • In der Hauptküche verwöhnte unser Küchenchef die Gäste mit einer St. Jacobsmuschel und einem Jungschweinebauch mit Sellerie und Wirsing.

Während die Gäste mit den ersten Gesprächen bei einem erlesenen Glas Weißwein begannen ging es hinter den Kulissen schon weiter und die nächsten Überraschungen wurden von der Küchen-Crew rund um Sternekoch Tobias Eisele in die Weck-Gläser gezaubert:

  • In der Show-Küche im Fetzwerk wurde eine Confierte Salzwassergarnele mit Karotten, Mohn und Gnocchi serviert.
  • In der Hauptküche wurde Kabeljau aus der Normandie mit Cimata, Gerste und Roter Bete und ein Onsen-Ei mit Spinat und Risotto kredenzt.

Danach wechselte die Weinbegleitung von Weiß auf Rot und es ging  (für viele) „ans Fleisch“:

  • Die Showküche  wartete mit einem US-Flanksteak auf Aubergine, Brokkoli und Blutorange auf.
  • Die Hauptküche lockte die Gäste mit lackierter Entenbrust mit Zitronengras, Gemüse und Reis und als zweites Gericht mit Zweierlei vom Reh auf Nudeln Kürbis und Marone.

Der Abend des Genusses schritt weiter voran als die Patisserie ihre Pforten wieder öffnete: Das Team kreierte zahlreiche Dessert-Variationen: unter anderem ein Heumilch Panna Cotta oder eine Bananenpraline auf Passionsfrucht und Curry.

Das Werk des kulinarischen Teams war nun vollbracht. Zufriedene Gesichter und beste Laune lag in der Luft. Gäste hatten nun die Möglichkeit, ein paar Rezeptideen und Küchengeheimnisse direkt von den Genuss-Profis zu erfahren. Bei einem Espresso und edlen Weinbränden endete ein wunderschöner Abend mit feinen Gerichten und köstlichen Weinen. Eine Wiederholung ist schon geplant.

Das Freiberg - Küchenparty-14 3000 Das Freiberg - Küchenparty-19 3000
Oktober
Poolboy Bernd

Poolboy Bernd

Heute wollen wir Euch Bernd vorstellen. Als Poolboy ist er das jüngste Mitglied der Freiberg-Familie. Ein absoluter Einzelgänger. Er arbeitet, wenn alle Wellness-Anwendungen abgeschlossen sind. Wenn die Gäste gemütlich an der Bar sitzen. Im Restaurant Gourmetküche genießen. Im Fetzwerk ihren nächsten Tag in Oberstdorf planen und sich dann zufrieden in ihre Boxspring-Betten kuscheln.
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24.10.2016
Poolboy Bernd
24.10.2016

Poolboy Bernd

Heute wollen wir Euch Bernd vorstellen. Als Poolboy ist er das jüngste Mitglied der Freiberg-Familie. Ein absoluter Einzelgänger. Er arbeitet, wenn alle Wellness-Anwendungen abgeschlossen sind. Wenn die Gäste gemütlich an der Bar sitzen. Im Restaurant Gourmetküche genießen. Im Fetzwerk ihren nächsten Tag in Oberstdorf planen und sich dann zufrieden in ihre Boxspring-Betten kuscheln.

Ja, äußerst gewissenhaft ist Bernd. Er sorgt dafür, dass unser Outdoor-Pool für unsere Gäste immer picobello sauber ist. Spät abends, wenn der Sternenhimmel über Oberstdorf leuchtet, gleitet er in den Pool. Dann dreht er unermüdlich seine Runden. Hier ein Körnchen, da ein Stäubchen – kein Problem. Bernd ist unser Saubermann. Der sauberste Saubermann im ganzen Allgäu. Nein, in ganz Bayern. Und wenn er fertig ist, genießt er die Stille und Ruhe unter Wasser. Und den Blick hoch zum Nebelhorn. Direkt vom Pool. Wenn es dann wieder Tag wird über Oberstdorf, wenn der Frühdienst im Freiberg beginnt, dann darf Bernd Feierabend machen. Dann klettert er aus seinem Pool, holt sich ein paar Streicheleinheiten und darf ausruhen. Bis es wieder Nacht wird über Oberstdorf. Und er in unseren Pool gleitet und seine einsamen Runden mit Blick aufs Nebelhorn dreht.

Kürbis

Rezept vom Sternekoch - Kürbissuppe für Körper, Herz und Seele

Sanftes Licht und mild wärmende Sonne. Orange, Gelb, feuriges Rot – so färbt sich zusehends der Bergwald der zum Wandern einlädt. Aber der Herbst ist leider nicht immer nur golden, sondern manchmal auch ganz schön grau. Auch bei uns in Oberstdorf. Nebel überzieht die Bäume mit Raureif und verleiht ihnen einen mystischen Ausdruck. Der Winter schickt seine Vorboten. Die Gipfel der Allgäuer Alpen sind mit Schnee bedeckt. Jetzt haben ausgiebige Spaziergänge in der sich zu Ruhe begebenden Natur einen ganz besonderen Reiz. Und wenn man dann von einer Wanderung heimkommt, tut eine heiße Suppe gut. Wärmt Körper, Herz und Seele. Was passt zum Herbst besser als eine leckere Kürbissuppe.
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07.10.2016
Kürbis
07.10.2016

Rezept vom Sternekoch - Kürbissuppe für Körper, Herz und Seele

Sanftes Licht und mild wärmende Sonne. Orange, Gelb, feuriges Rot – so färbt sich zusehends der Bergwald der zum Wandern einlädt. Aber der Herbst ist leider nicht immer nur golden, sondern manchmal auch ganz schön grau. Auch bei uns in Oberstdorf. Nebel überzieht die Bäume mit Raureif und verleiht ihnen einen mystischen Ausdruck. Der Winter schickt seine Vorboten. Die Gipfel der Allgäuer Alpen sind mit Schnee bedeckt. Jetzt haben ausgiebige Spaziergänge in der sich zu Ruhe begebenden Natur einen ganz besonderen Reiz. Und wenn man dann von einer Wanderung heimkommt, tut eine heiße Suppe gut. Wärmt Körper, Herz und Seele. Was passt zum Herbst besser als eine leckere Kürbissuppe.

Aus Kardamom, Koriander, Anis und Zitronengras ein Gewürzsäckchen
herstellen.Den Kürbis waschen, zerteilen und die Kerne
entfernen. Dann gut 300 g in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden.

Schalotten würfeln, Ingwer schälen und ca. 30 g würfeln.
Alles zusammen in Butter leicht anschwitzen. Mit Weißwein
und Gemüsebrühe ablöschen, mit Kokosmilch aufgießen, das
Gewürzsäckchen dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln bis die Kürbiswürfel weich sind. Das Gewürzsäckchen entfernen und
die Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Mit Curry, Salz, Pfeffer,
Zucker und ein paar Spritzern Limettensaft abschmecken.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Hokkaidokürbis von gut 300 g
  • 2 Schalotten
  • 1 kleine Ingwerwurzel frisch
  • 125 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 2 St. Kardamom
  • 10 Koriandersamen
  • 10 Anissamen
  • 1 Limette
  • Maharadja Curry, Salz, Pfeffer, Zucker
Kürbissuppe
September
Viehscheid Oberstdorf

Viehscheid in Oberstdorf

Traumwetter, gekränzte Kühe, Glocken, kleine Schellen. Und wir mit unseren Gästen mittendrin. Tradition ist unser Besuch beim Oberstdorfer Viehscheid inzwischen geworden. Heuer haben wir’s gemütlich angehen lassen und sind mit Ottmar in der Kutsche zum Scheidplatz ins Ried gefahren. Bei strahlendem Sonnenschein schon ein Vergnügen an sich.
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13.09.2016
Viehscheid Oberstdorf
13.09.2016

Viehscheid in Oberstdorf

Traumwetter, gekränzte Kühe, Glocken, kleine Schellen. Und wir mit unseren Gästen mittendrin. Tradition ist unser Besuch beim Oberstdorfer Viehscheid inzwischen geworden. Heuer haben wir’s gemütlich angehen lassen und sind mit Ottmar in der Kutsche zum Scheidplatz ins Ried gefahren. Bei strahlendem Sonnenschein schon ein Vergnügen an sich.

Dort im Ried wird das Vieh „geschieden“, das heißt die Herde wird getrennt und jedes Tier kommt zu seinem ursprünglichen Besitzer zurück.
Jedes Jahr aufs Neue ist dies ein einzigartiges Erlebnis und versetzt unsere Gäste in blankes Staunen. Die vielen geschmückten Tiere und natürlich die „feschen“ Hirten. Ganz zu schweigen von den vielen Dirndln. Es gibt viel zu sehen.
Eine Maß im Festzelt gehört natürlich auch zum Programm. Und die obligatorische "Scheidwurst". Dazu der eine oder andere Marsch der Oberstdorfer Musikkapelle und alle Gäste sind sich einig: „Im nächsten Jahr wieder!“

Viehscheid Viehscheid in Oberstdorf
August
Gladbach Smoothie im Freiberg Hotel.svg

Rezept vom Sternekoch - Gladbach Smoothie

Während sich Olympia langsam dem Ende nähert, freuen sich die Fußballfans auf die Bundesliga. Auch in Oberstdorf. Und ganz besonders unser „klein Luggi“. Wirt vom Jagdhaus, Chef vom Freiberg. Dine Around Kulinarik Experte. Südlichstes eingetragenes Gladbachmitglied! 4. Platz in der Bundesliga. Achtelfinale Champions League. Ja – das wär’s. Vielleicht sollten wir den Gladbachern mal unser extra für den Chef kreiertes grünes Smoothie-Rezept zukommen lassen ;-)
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19.08.2016
Gladbach Smoothie im Freiberg Hotel.svg
19.08.2016

Rezept vom Sternekoch - Gladbach Smoothie

Während sich Olympia langsam dem Ende nähert, freuen sich die Fußballfans auf die Bundesliga. Auch in Oberstdorf. Und ganz besonders unser „klein Luggi“. Wirt vom Jagdhaus, Chef vom Freiberg. Dine Around Kulinarik Experte. Südlichstes eingetragenes Gladbachmitglied! 4. Platz in der Bundesliga. Achtelfinale Champions League. Ja – das wär’s. Vielleicht sollten wir den Gladbachern mal unser extra für den Chef kreiertes grünes Smoothie-Rezept zukommen lassen ;-)

Salatgurken waschen, schälen, längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne herausschaben. Gurkenhälften in kleine Stücke schneiden. Avocado waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden.

Gurke, Avocado, 8 Minzblätter, Apfelsaft, Zitronensaft und Eiswürfel in einen Mixbecher geben und 3 Minuten auf höchster Stufe pürieren. Sauerrahm unterrühren, anschließend mit Salz, Chili und Zucker abschmecken.

Zum Schluss das Zitronensorbet schnell und gleichmäßig unterrühren. In Gläser füllen, mit der restlichen Minze garnieren und mit einem oder zwei dicken Strohhalmen sofort servieren.

Zutaten (für 8 Personen)

  • 1 1/2 Salatgurken
  • 1/2 Avocado
  • 12 Minzblätter
  • 200 ml Apfelsaft
  • Saft von einer Zitrone
  • 100 g Sauerrahm
  • 4 Eiswürfel
  • Salz, Chili, Zucker zum abschmecken
  • 4 Kugeln Zitronensorbet
Gladbach Smlotthie im Freiberg Hotel
Juli
Anna Jaeger

Meine Großtante Anna Jäger

Heute möchte ich euch meine Großtante Anna Jäger vorstellen. Auch wenn Sie schon lange nicht mehr lebt. Ich habe sie als tolle Persönlichkeit in Erinnerung. Als Kind war ich bei jeder Gelegenheit in ihrem Atelier. Na ja, Atelier. . . .
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09.07.2016
Anna Jaeger
09.07.2016

Meine Großtante Anna Jäger

Heute möchte ich euch meine Großtante Anna Jäger vorstellen. Auch wenn Sie schon lange nicht mehr lebt. Ich habe sie als tolle Persönlichkeit in Erinnerung. Als Kind war ich bei jeder Gelegenheit in ihrem Atelier. Na ja, Atelier. . . .

Es war ein großer heller Raum in dem es immer nach Farben roch, nach Terpentin und Firnis. Dort malte sie, dort stand ihr Bett, eine Kochnische und einfach alles, was ihr eigentlich eher asketisches Leben ausmachte. Meistens hörte sie Musik von Louis „Satchmo“ Armstrong, was mich als junges Mädchen an meiner alten Tante natürlich besonders beeindruckte. Bei ihr lernte ich, Schwarztee mit Butter aus feinstem China-Porzellan zu trinken. Und außerdem hatte sie immer lässige selbstgeschneiderte Klamotten an.

Geboren wurde Anna Jäger am 17. April 1899 als zweites von vier Kindern aus dem alten Oberstdorfer Geschlecht der "Geagl". Ihre künstlerische Ader hatte Anna wohl von Großmutterseite geerbt: Familie Zobel, die durch mehrere Generationen immer wieder Kunstschmiede und Schlosser hervorbrachte. Auch Dominikus und Augustin Zobel, welche das Chorgitter im Wiener Stefansdom schmiedeten. Auch Bildhauer und Maler Wilhelm Berktold entstammte dieser künstlerisch veranlagten Sippe. Mit Anna Jäger verbanden ihn die gemeinsamen Urgroßeltern.

Nach der Volksschule erlernte Anna das Schneiderhandwerk. Ihre Prüfung legte sie 1925 in allen Fächern mit der Bestnote "Hervorragend" ab. Von 1925 bis 1930 besuchte sie in München in der staatlichen Kunstgewerbeschule die Klasse für angewandte religiöse Kunst unter Professor Franz Klemmer: Freskomalerei, Batik, Mosaik, Glasmalerei und Paramentik gehörten zu ihren Fächern. Anschließend belegte sie mehrere Semester an der Akademie der bildenden Künste in München und beteiligte sich dort erfolgreich an Kunstausstellungen.

Auch den Lehrern fiel die junge Frau aus Oberstdorf auf. Dies geht aus Briefwechseln mit Professor Franz Klemmer hervor, mit Kirchenmaler und Restaurator Hias Cronwitter, mit Professor Max Spielmann (Innsbruck), mit Kunstmaler und -lehrer Hans Prinster (Meran) und mit Adolf Lehmann (München).

1935, im Alter von 36 Jahren, kehrte Anna Jäger aus Heimatliebe nach Oberstdorf zurück. Für sie, hauptberuflich Malerin, sicher keine gute Entscheidung. Ihr moderner, großzügiger Malstil stieß damals auf wenig Verständnis. Um Ihren Bekanntheitsgrad auszubauen, fehlte das Umfeld für größere Arbeiten und Aufträge.
Die Maltechniken von Anna Jäger waren vielschichtig: Kohlezeichnungen, Aquarelle, Ölfarben, am liebsten aber Tempera, mit dem Mörser selbst hergestellte Naturfarben aus Mineralien, welche nach einem Überzug mit Firnis große Leuchtkraft und Intensität erhielten.

Oft ging die zierliche Frau, ausgerüstet mit Malzeug und Leinwand, auf einsamen, gefährlichen Pfaden in die Bergwelt, um ihre Höfats oder Trettach von allen Seiten im Bild festzuhalten. Oder um auf dem sogenannten Heubaum am Linkerskopf einen uralten Ahornbaum zu malen.

Es entstanden Portraits, Blumen- und Landschaftsbilder, doch immer wieder befasste sie sich mit religiösen Themen, was auf ihre tiefe Gottverbundenheit zurückzuführen war. Auch fertigte Sie Mosaiken mit Steinen, die sie ausschließlich aus unseren drei heimischen Flüssen Trettach, Stillach und Breitach sammelte. Geradezu Ablehnung rief sie 1953 hervor, als sie für das Grabmal ihres Schwagers, meines Opas Karl Schedler, einen modernen, bartlosen Christus am Kreuz schuf. Heute noch zu sehen auf dem Oberstdorfer Waldfriedhof.

Herrliche Stick- und Handarbeiten entstanden ebenfalls in Ihrer Werkstatt, wo sie mit bewundernswerter Ausdauer und Selbstdisziplin arbeitete. Neben Messgewändern, die sie entwarf und ausarbeitete, bestickte sie zahlreiche Mieder und Hosenträger für die historische Tracht. Ein Muttergottesgewand für St. Loretto befindet sich heute im Oberstdorfer Heimatmuseum.

Wie aus einer unerschöpflichen Quelle sprudelten Ihre Ideen, die sie verstand, in Form zu bringen und sichtbar zu gestalten. Bei jeder Gelegenheit bettelte ich ihr schon als Kind Zeichnungen, oft nur Skizzen auf zerschlissenem Papier, ab. Heute, über 30 Jahre später, sind sie in angemessenen Bilderrahmen in unserem Haupthaus zu sehen.

Ein immenses Allgemeinwissen, verbunden mit großer Toleranz und Offenheit für andere Weltanschauungen und Ansichten, paarte sich bei Anna Jäger mit großer Menschen-, Tier- und Naturliebe. Sie besaß die wunderbare Gabe des Zuhörens ebenso wie die Freude an der Diskussion. Wie soll man einen Menschen von diesem Format und mit so vielen Talenten angemessen beschreiben?
Im Juli 1981 vollendete die bescheidene, hochbegabte Künstlerin ihr nahezu asketisches Leben. Auf mich hat sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hoefats Heubaum Mutter mit Kind
Juni
Gaumenfestspiele-Pink Panther

Gaumenfestspiele 2016

Bereits zum 8. Mal haben gestern in Oberstdorf die Gaumenfestspiele stattgefunden. Zu den absoluten Spitzen-Anlässen des Jahres gehört das sogenannte „Walking Dinner“ der Köche. Und es war, wie die letzten Jahre, auch heuer ein voller Erfolg!
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23.06.2016
Gaumenfestspiele-Pink Panther
23.06.2016

Gaumenfestspiele 2016

Bereits zum 8. Mal haben gestern in Oberstdorf die Gaumenfestspiele stattgefunden. Zu den absoluten Spitzen-Anlässen des Jahres gehört das sogenannte „Walking Dinner“ der Köche. Und es war, wie die letzten Jahre, auch heuer ein voller Erfolg!

Die besten Genusshandwerker aus dem oberen Allgäu und dem Kleinwalsertal stellten ihr außergewöhnliches Können im Oberstdorf Haus unter Beweis.

Unsere Kreation in diesem Jahr: Pink Panthers Eye. Natürlich war auch unser Stand passend dekoriert, was uns viele Schmunzler einbrachte. 700 kleine "pinke Bömbchen" hatten wir dabei. Mit einm Kern aus Rauchlachs, Dill und Sauerrahm. Eingehüllt in weiße Schokolade mit Rote Bete. Ja - Ihr lest richtig: Rauchlachs und weiße Schokolade. Eine gewagte Kombination, aber Im richtigen Mischungsverhältnis einfach nur gewaltig lecker. Unsere 700 Portionen waren auf jeden Fall ruck zuck verputzt. Und es gab jede Menge Lob, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir freuen uns schon auf 2017!

Pink Panther
Herr Fetz

Deutschland ist im EM-Fieber

Von Oberstdorf bis List, von Selfkant bis Görlitz – es lebe der Fußball. Habt Ihr Euch bei dieser Gelegenheit eigentlich schon mal gefragt, warum die Küche im Maximilians grün, schwarz und weiß ist?
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18.06.2016
Herr Fetz
18.06.2016

Deutschland ist im EM-Fieber

Von Oberstdorf bis List, von Selfkant bis Görlitz – es lebe der Fußball. Habt Ihr Euch bei dieser Gelegenheit eigentlich schon mal gefragt, warum die Küche im Maximilians grün, schwarz und weiß ist?

Dafür spulen wir gut 40 Jahre zurück. Alles fängt an, als Luggi noch ein kleiner und bissiger rechter Verteidiger des FC Bornich ist. Allgäu ein Fremdwort, Fußball hoch im Kurs, der Bruder – wie eigentlich alle anderen im 400-Seelen-Ort Dörscheid – Bayern-Fans. Bayern! Da liegt auch das Allgäu – aber das weiß der kleine Luggi noch nicht.

Dann der Schicksalstag am 21. Oktober 1972. Der FC Bayern empfängt Borussia Mönchengladbach. Mit dabei: der 8-jährige Luggi samt ungefähr 40??? Bayern-Fans, die im Bus die lange Reise ins Olympiastadion angetreten haben. Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß und der Bomber der Nation Gerd Müller gegen Wolfgang Kleff, Günter Netzer, Berti Vogts, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. 75.000 Zuschauer sehen, wie Gladbach 3 – 0 unter die Räder gerät. Alle feiern die Bayern. Nur einer nicht. Der kleine Luggi. Er verliert sein Herz an die Fohlen.

Und reiht sich damit ein in eine Liste illustrer Persönlichkeiten. Theo Zwanziger, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft, Wolfgang Thierse, Ludger Fetz. Wer fällt aus der Reihe? Richtig, der Herr Fetz, der „schon immer etwas anders sein wollte“. So wie sein Vorbild Günter Netzer auch immer
anders war als die meisten Fußballer. Gegen den Strom, zwar nicht immer durch die Wand aber immer mit dem eigenen Kopf.

Heute, über 40 Jahre später und im Allgäu rund sechs Stunden entfernt von de Kull, sitzt Luggi bei jedem Gladbach-Spiel vor dem Fernseher und fiebert mit. Seine Heimat ist heute Bayern, das Allgäu und Oberstdorf: Ein Teil seines Herzens ist aber noch immer fest mit dem Bökelberg und mit dem Spiel 1972 verbunden, als seine Liebe zu Schwarz, Weiß und Grün begonnen hat. Als kleiner Bub, inmitten von hunderten feiernden Bayern-Fans.

Christian Popkes

Fotogipfel vom 9. bis 14. Juni 2016

Das diesjährige Thema MENSCH ist aktueller denn je, denn im Fokus liegen die Würde des Menschen und das menschliche Miteinander. Wir freuen uns, dass Christian Popkes, Kurator und Initiator des Fotogipfels, wieder bei uns im Freiberg zu Gast ist.
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05.06.2016
Christian Popkes
05.06.2016

Fotogipfel vom 9. bis 14. Juni 2016

Das diesjährige Thema MENSCH ist aktueller denn je, denn im Fokus liegen die Würde des Menschen und das menschliche Miteinander. Wir freuen uns, dass Christian Popkes, Kurator und Initiator des Fotogipfels, wieder bei uns im Freiberg zu Gast ist.

Er ist inzwischen nicht nur Stammgast sondern Freund geworden! Und da philosophiert man an der Bar schon mal darüber, was am Beruf des Fotografen so faszinierend ist. Für Christan ist es der wundervollste Beruf der Welt. Menschen treffen, denen man sonst wohl nicht begegnen würde. Sich mit Menschen über seine Bilder auszutauschen, deren Meinung, Gedanken und Assoziationen zu erfahren. Und natürlich die Möglichkeit, ganz besondere Orte zu bereisen.

So ist auch Oberstdorf ein besonderer Ort für Christian Popkes geworden. Wo kann man schon Europas höchstgelegene Outdoor-Vernissage initiieren, so geschehen anlässlich des Fotogipfels 2014 auf dem Nebelhorngipfel.

Heuer dürfen wir uns besonders auf seine Ausstellung „Oberstdorfer“ im Kurpark freuen. Dazu Christian Popkes: „Das ist meine ganz persönliche Hommage an diesen wunderschönen Ort und die dort lebenden Menschen, die den Fotogipfel zu dem machen was er ist.“

Und möchtet Ihr wissen, was er übers Freiberg gesagt hat: „Als ich das Freiberg zum ersten mal betrat, hatte ich sofort das gute Gefühl, angekommen zu sein.“

Mai
Geeister Joghurt

Rezept vom Sternekoch - Geeister Joghurt

Juhuuuu unser Pool läuft gerade ein. Im Geiste sehen wir uns dort schon in der Sonne liegen - und einen leckeren geeisten Joghurt schlabbern. Das Rezept findet Ihr hier:
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30.05.2016
Geeister Joghurt
30.05.2016

Rezept vom Sternekoch - Geeister Joghurt

Juhuuuu unser Pool läuft gerade ein. Im Geiste sehen wir uns dort schon in der Sonne liegen - und einen leckeren geeisten Joghurt schlabbern. Das Rezept findet Ihr hier:

Joghurt, Aprikosenmarmelade, Limettensaft, Limetten-Abrieb und Vanillemark in eine Schüssel geben und zu einer glatten Masse verrühren. Nach Geschmack mit Puderzucker und Limettensaft abschmecken.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Nach 5 min. auspressen und mit einem Esslöffel flüssiger Sahne in einem Topf bei kleiner Hitze auflösen. Dann zügig unter die Joghurtmasse rühren.

Anschließend die leicht geschlagene Sahne unterheben und die Masse in Förmchen abfüllen. Für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach stellen, bis der Joghurt leicht angefroren ist.

Aus dem Gefrierfach nehmen und den geeisten Joghurt aus den Förmchen stürzen. 10 Minuten temperieren. Dann servieren, z. B. mit einem Ananas-Erdbeer-Salat mit grünem Pfeffer oder mit Rhabarber-Ragout.

Zutaten (für 8 Personen)

  • 100 g Naturjoghurt 10%
  • 100 g Aprikosenmarmelade, passiert
  • Saft von 1 Limette, Abrieb von 1 Limette
  • Mark von 1/4 Vanillestange
  • 2 Blatte Gelantine
  • 100 g Sahne, geschlagen
Freiberg Design Suite

Gestaltungs-Gedanken

Kennt Ihr Mimi Manzecchi-Müller und Fery Müller? Unser Innenarchitekten? Mit den beiden haben wir gerackert, gehirnt, geplant, geschwitzt, gerechnet, gelacht und geflucht. Es hat sich gelohnt!
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01.05.2016
Freiberg Design Suite
01.05.2016

Gestaltungs-Gedanken

Kennt Ihr Mimi Manzecchi-Müller und Fery Müller? Unser Innenarchitekten? Mit den beiden haben wir gerackert, gehirnt, geplant, geschwitzt, gerechnet, gelacht und geflucht. Es hat sich gelohnt!

Das Architekturbüro von Fery Müller, weiter gereicht durch viele Generationen seit 1893 in Konstanz ansässig, realisierte die mannig- fachsten Projekte. Seine „Sinnsuche“ liegt jedoch ebenfalls im künstlerischen Bereich.

Fokussiert auf Mosaikarbeiten, entstehen Stelen der geometrisch/konkreten Zuordnung sowie freie, organische Kompositionen. Materalien, wie Keramik, Scherben, Glas– in bunten Farben – und Spiegel; diese bringen Licht und Kinetik in die Skulpturen.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“
Francis Picabia

LEITGEDANKE DES PRIVATEN UND BERUFLICHEN LEBENSWEGS VON MMM

Ein Weg, den sie selbst als ständige Perfor- mance betrachtet. Geboren in Pforzheim – lange Jahre in Paris und Ravenna/Wahlhei- mat Piemont und schließlich vor Anker am Bodensee. Diese Stationen kommen auch in ihrem künstlerischen Schaffen zum Ausdruck. Hinzufügen kann man noch, dass sich ihre „Globetrotter-Seele“ des Öfteren über die Malerei „outet“ und den Betrachter – so wünscht sie sich's – in eine andere Welt entführt.

In der Zusammenarbeit mit Fery Müller entstehen rhythmisch geprägte Gestaltungsideen und hinterlassen Spuren von kompositorischer Eigenständigkeit. Dasselbe Künstler-/Architekten-Paar, das schon den Altbau mit einer neuen Formensprache attackierte; trotzdem ehrfurchtsvoll und respek- tierend, einen Dialog auf Augenhöhe herbei- führte, war berufen, auch am Neu- und Umbau Hand anzulegen.

Entscheidendes Kriterium: Margrets geprägte familiäre Atmo- sphäre nicht zerstören, sondern ergänzen und Neues hinzufügen, obwohl das Haus nun mehr als die dreifache Größe erreicht. Grundsätz- lich: Architektur und Gestaltung dürfen nicht zum Selbstzweck mutieren; der Mensch bzw. Nutzer bestimmt die Kriterien – nicht Ordnung und Kargheit – nicht weglassen oder intellek- tuelle Ästhetik – sondern Emotion und Har- monie. Einzelne, in sich stimmig komponierte Räume ergeben ein Gesamterlebnis...
Der Gast als Individuum = Beispiel „FETZWERK“: Unterschiedliche Stühle und Leuchten spielen mit den Vorlieben und Befindlichkeiten der Gäste gegen die Gleichschaltung. Jedem sein Platz! Unterstützt durch pfiffige Baumstützen außen.
Ein weiterer Beitrag hierzu verspricht auch der Spa- und Wellnessbereich unter dem Motto: „Gartenlaube“. (Textquelle: Fery Müller & Mimi Manzecchi)

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April
Opa Max

Immer im Aufwind

Opa Max - unser persönlicher Renndirektor. Unsere hauseigene Legende. Eine lebende Legende. Oft sagt man das so daher. Aber was ist überhaupt eine Legende?
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15.04.2016
Opa Max
15.04.2016

Immer im Aufwind

Opa Max - unser persönlicher Renndirektor. Unsere hauseigene Legende. Eine lebende Legende. Oft sagt man das so daher. Aber was ist überhaupt eine Legende?

Per definitionem: etwas zum Lesen. Zum Beispiel die Zeichenerklärung bei Landkarten oder eine bestimmte Art von Erzählung. Wir interessieren uns hier aber eher für folgende Bedeutung: eine Persönlichkeit, die aufgrund einer besonderen Leistung, berühmt geworden ist. Wie zum Beispiel John Wayne, David Hasselhoff oder Jupp Heynckes.

Und unser Opa.
Eigentlich schlug sein Herz ja früh für Ski Alpin. Seine Statur aber gab einen anderen Weg vor. Der Max wird Skispringer. Angst vor der Geschwindigkeit? Paah, überhaupt nicht. Der Anlauf, die Höhe? Gar kein Problem. Mit 16 Jahren der erste Sprung von der Schanze. Talent vorhanden. Ehrgeiz und die Liebe zum Wintersport sowieso.

Der Rest ist schnell erzählt: Deutscher Meister 1956, ‘57, ‘58 und ‘64. Olympia-Teilnahme ‘56 (Vierter), ‘60 und ‘64. Sieger der Vierschanzentournee ‘59/‘60. Als erster Westdeutscher Skispringer. Hauptpreis: ein nagelneuer Schnellkochtopf.

Und heute? Pluderhose, Pudelmütze und weiße Fäustlinge trägt er nicht mehr. Seine Markenzeichen sieht man nur noch auf den alten Fotos. Neben seinen Pokalen, die man im Kaminzimmer des Freiberg bestaunen kann, hat er in seiner langen Karriere noch das Bundesverdienstkreuz und das Silberne Lorbeerblatt gesammelt.
Und bei uns im Freiberg gehört er heute irgendwie zum Inventar. Fast täglich ist er im Kaminzimmer anzutreffen. Immer offen für einen Huigarte*. Immer noch mit Leib und Seele Skispringer. Das Leuchten in seinen Augen immer noch wie vor über 60 Jahren. Bei seinem ersten Mal auf der Schattenbergschanze.

*Huigarte“
Dialekt für „ein Pläuschchen“

Opa Max Opa Max im Kaminzimmer

Adresse

Familie
Bolkart-Fetz
Freibergstraße 21
87561 Oberstdorf
Deutschland
Tel. +49 8322 96780
Fax +49 8322 967843

Kurz über uns

Das Freiberg Romantik Hotel

Erfrischend anders als alle anderen und kein bisschen Standard. Einzigartiges kulinarisches Konzept mit 4 Restaurants, Sterneküche, Designklassiker treffen auf Bodenständiges.

Aus dem Blog

Herr Specht

Er hat unsere Terrasse fest im Blick. Er ist ein echter Genießer und klopft auch gern auf Holz, unser Herr Specht. Zeit, ihn einmal genauer kennenzulernen.

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