Gestaltungs Gedanken - Design is ein Prozess

Kennt Ihr Mimi Manzecchi-Müller und Fery Müller? Unser Innenarchitekten? Mit den beiden haben wir gerackert, gehirnt, geplant, geschwitzt, gerechnet, gelacht und geflucht. Es hat sich gelohnt!

Der Kopf ist rund.

Das Architekturbüro von Fery Müller, weiter gereicht durch viele Generationen seit 1893 in Konstanz ansässig, realisierte die mannig- fachsten Projekte. Seine „Sinnsuche“ liegt jedoch ebenfalls im künstlerischen Bereich.

Fokussiert auf Mosaikarbeiten, entstehen Stelen der geometrisch/konkreten Zuordnung sowie freie, organische Kompositionen. Materalien, wie Keramik, Scherben, Glas– in bunten Farben – und Spiegel; diese bringen Licht und Kinetik in die Skulpturen.

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann“
Francis Picabia

Leitgedanken von MMM

Ein Weg, den sie selbst als ständige Perfor- mance betrachtet. Geboren in Pforzheim – lange Jahre in Paris und Ravenna/Wahlhei- mat Piemont und schließlich vor Anker am Bodensee. Diese Stationen kommen auch in ihrem künstlerischen Schaffen zum Ausdruck. Hinzufügen kann man noch, dass sich ihre „Globetrotter-Seele“ des Öfteren über die Malerei „outet“ und den Betrachter – so wünscht sie sich's – in eine andere Welt entführt.

In der Zusammenarbeit mit Fery Müller entstehen rhythmisch geprägte Gestaltungsideen und hinterlassen Spuren von kompositorischer Eigenständigkeit. Dasselbe Künstler-/Architekten-Paar, das schon den Altbau mit einer neuen Formensprache attackierte; trotzdem ehrfurchtsvoll und respek- tierend, einen Dialog auf Augenhöhe herbei- führte, war berufen, auch am Neu- und Umbau Hand anzulegen.

Entscheidendes Kriterium: Margrets geprägte familiäre Atmo- sphäre nicht zerstören, sondern ergänzen und Neues hinzufügen, obwohl das Haus nun mehr als die dreifache Größe erreicht. Grundsätz- lich: Architektur und Gestaltung dürfen nicht zum Selbstzweck mutieren; der Mensch bzw. Nutzer bestimmt die Kriterien – nicht Ordnung und Kargheit – nicht weglassen oder intellek- tuelle Ästhetik – sondern Emotion und Har- monie. Einzelne, in sich stimmig komponierte Räume ergeben ein Gesamterlebnis...
Der Gast als Individuum = Beispiel „FETZWERK“: Unterschiedliche Stühle und Leuchten spielen mit den Vorlieben und Befindlichkeiten der Gäste gegen die Gleichschaltung. Jedem sein Platz! Unterstützt durch pfiffige Baumstützen außen.
Ein weiterer Beitrag hierzu verspricht auch der Spa- und Wellnessbereich unter dem Motto: „Gartenlaube“. (Textquelle: Fery Müller & Mimi Manzecchi)

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