Musst du eigentlich alles auf einmal machen?
Geburtstage stapeln, Dorffeste feiern, die Berge ins schönste Abendlicht stellen – und dann auch noch den Mond vor die Sonne schieben?
Als hätte sich der August vorgenommen, wirklich keinen einzigen Tag ungenutzt zu lassen. Besonders gründlich meint er es mit Familie Fetz: Neli, Ludwig und die Zwillinge feiern alle in diesem einen Monat Geburtstag. Das heißt: jede Menge Kerzen zum Auspusten, ordentlich hochleben lassen und sehr wenig Grund, die Kuchenplatte überhaupt wegzuräumen.
Dazwischen? Bergtage, die bis in den Abend reichen, Gespräche, bei denen niemand auf die Uhr schaut, und dieses warme Augustlicht, das man am liebsten festhalten würde.
Natürlich ist das manchmal auch ein bisschen viel. Aber vielleicht erinnern wir uns genau deshalb so gern an den August: weil wir bleiben, obwohl wir längst gehen wollten. Und weil aus vollen Tagen ganz nebenbei die Geschichten werden, die wir noch lange erzählen.
Warum wir diesen August trotzdem – oder gerade deshalb – so mögen?
Wir haben da ein paar Vermutungen.
Und ziemlich viele schöne Gründe,
jetzt noch einmal alles aus dem Sommer herauszuholen.
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