Der Freiberg Blog

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am 15.01.2017

HIMMLISCHE WINDE IN OBERSTDORF

Nonnenfuerzle

Schon mal was von Nonnenfürzle gehört? Nein, die sind weder peinlich noch unschicklich. Auch nicht in einem 4 Sterne Hotel. Dafür sind sie aber richtig lecker. Es handelt sich um ein Brandteiggebäck, das bei uns im Allgäu sehr beliebt ist. Probieren Sie es doch einfach aus:

Zutaten (für 4 Personen)

  • 60 g Butter
  • 60 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Milch
  • ¼ Vanillestange
  • 2 Eigelb
  • 2 ganze Eier
  • Zimtzucker
  • Pflanzenfett oder Butterschmalz zum ausbackenAusgeschabtes

Vanillemark mit Butter, Zucker, Salz und Milch in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Nach dem Aufwallen den Topf vom Herd nehmen. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Holzlöffel kräftig untermischen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei schwacher Hitze so lange rühren, bis sich am Topfboden eine weiße Schicht gebildet hat.

Den Topf wieder vom Herd nehmen und die Eier und Eigelb nacheinander gründlich unter den Teig rühren. Abkühlen lassen.

Vom Teig mit einem Teelöffel kleine Nocken abstechen und schwimmend im siedenden Fett goldgelb ausbacken. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen, in Zimtzucker wälzen und sofort servieren.

Tipp: Mit Weinschaumsauce und Vanille-Eis ein himmlisches Vergnügen.

am 18.12.2016

LAIBLES AWARD 2016

Laible

Tolle Resonanz bei unserem Laibles Award. An die 40 Plätzchenkreationen wurden eingereicht zur Teilnahme am 4. Oberstdorfer Laibles-Award. Nicht nur aus dem gesamten Allgäu wurden Plätzchen eingesendet. Sogar bis nach Villingen-Schwenningen im Schwarzwald und nach Innsbruck hat sich der Wettbewerb herumgesprochen .

Hinter verschlossenen Türen wurde am vergangenen Freitag von einer kompetenten Jury getestet und bewertet. Sternekoch Tobias Eisele, Peter Gerlach vom gleichnamigen Cafe und Kochlegende Willi Grün. Für den Nachwuchs dabei: Pauline Denzel, mit der besten Konditorenprüfung 2016 im Allgäu. Und seit September Kochauszubildende bei uns im Jagdhaus.

Von der Kreativität und Vielfalt waren alle Jurymitglieder sofort begeistert. Aber es ging ja schließlich darum, das beste Laible zu küren. Eine durchaus ernste Aufgabe, denn bewertet wurden Aussehen, Geruch, Beschaffenheit, Schwierigkeitsgrad und Gesamtbild mit je 6 Punkten. Für den Geschmack gab es 12 Punkte.

Gestern wurden dann die Sieger auf dem Jagdhaus-Weihnachtsmarkt bekannt gegeben. Christine Heider mit Ihren Engelswolken erreicht 137 von 164 Punkten, was ihr den 1. Platz und einen Gutschein für 2 zur Küchenparty im Maximilians bescherte.

Über weitere Preise freuten sich Katharina Hermes, Yvi Huyn, Stephanie Futterknecht und Patrizia Weiser, alle aus Oberstdorf

Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilname im nächsten Jahr.

am 29.11.2016

ADVENTSKALENDER PARTY

Das Freiberg - Küchenparty-72 3000

24 Köstlichkeiten versteckten sich an unserer Adventskalender-Küchenparty hinter einem einzigen (Küchen-) Türchen. Das Maximilans, die Stube und das Fetzwerk waren mit über 80 gourmet-freudigen Gästen mit viel Appetit bis auf den letzten Platz belegt.

Nachdem der Appetit der Gäste mit unserem Haus-Aperitif angeregt war, öffneten um 19 Uhr die Türen unserer Küchen für die ersten Köstlichkeiten des Abends:

  • Die Patisserie lockte die Geniesser mit einem Garnelencocktail mit Mango, Avocado und Chili und zweierlei von der Ente mit Preiselbeeren und Staudenselerie oder ganz klassisch mit einer Auster Fine de Claire und vielen anderen Gaumenfreuden.
  • In der Show-Küche wurden währenddessen die ersten Weckgläser mit Kichererbesentofu oder einer Paprika-Cocos-Suppe ausgegeben.
  • In der Hauptküche verwöhnte unser Küchenchef die Gäste mit einer St. Jacobsmuschel und einem Jungschweinebauch mit Sellerie und Wirsing.

Während die Gäste mit den ersten Gesprächen bei einem erlesenen Glas Weißwein begannen ging es hinter den Kulissen schon weiter und die nächsten Überraschungen wurden von der Küchen-Crew rund um Sternekoch Tobias Eisele in die Weck-Gläser gezaubert:

  • In der Show-Küche im Fetzwerk wurde eine Confierte Salzwassergarnele mit Karotten, Mohn und Gnocchi serviert.
  • In der Hauptküche wurde Kabeljau aus der Normandie mit Cimata, Gerste und Roter Bete und ein Onsen-Ei mit Spinat und Risotto kredenzt.

Danach wechselte die Weinbegleitung von Weiß auf Rot und es ging  (für viele) „ans Fleisch“:

  • Die Showküche  wartete mit einem US-Flanksteak auf Aubergine, Brokkoli und Blutorange auf.
  • Die Hauptküche lockte die Gäste mit lackierter Entenbrust mit Zitronengras, Gemüse und Reis und als zweites Gericht mit Zweierlei vom Reh auf Nudeln Kürbis und Marone.

Der Abend des Genusses schritt weiter voran als die Patisserie ihre Pforten wieder öffnete: Das Team kreierte zahlreiche Dessert-Variationen: unter anderem ein Heumilch Panna Cotta oder eine Bananenpraline auf Passionsfrucht und Curry.

Das Werk des kulinarischen Teams war nun vollbracht. Zufriedene Gesichter und beste Laune lag in der Luft. Gäste hatten nun die Möglichkeit, ein paar Rezeptideen und Küchengeheimnisse direkt von den Genuss-Profis zu erfahren. Bei einem Espresso und edlen Weinbränden endete ein wunderschöner Abend mit feinen Gerichten und köstlichen Weinen. Eine Wiederholung ist schon geplant.

am 24.10.2016

Poolboy Bernd

Poolboy Bernd

Heute wollen wir Euch Bernd vorstellen. Als Poolboy ist er das jüngste Mitglied der Freiberg-Familie. Ein absoluter Einzelgänger. Er arbeitet, wenn alle Wellness-Anwendungen abgeschlossen sind. Wenn die Gäste gemütlich an der Bar sitzen. Im Restaurant Gourmetküche genießen. Im Fetzwerk ihren nächsten Tag in Oberstdorf planen und sich dann zufrieden in ihre Boxspring-Betten kuscheln.

Ja, äußerst gewissenhaft ist Bernd. Er sorgt dafür, dass unser Outdoor-Pool für unsere Gäste immer picobello sauber ist. Spät abends, wenn der Sternenhimmel über Oberstdorf leuchtet, gleitet er in den Pool. Dann dreht er unermüdlich seine Runden. Hier ein Körnchen, da ein Stäubchen – kein Problem. Bernd ist unser Saubermann. Der sauberste Saubermann im ganzen Allgäu. Nein, in ganz Bayern. Und wenn er fertig ist, genießt er die Stille und Ruhe unter Wasser. Und den Blick hoch zum Nebelhorn. Direkt vom Pool. Wenn es dann wieder Tag wird über Oberstdorf, wenn der Frühdienst im Freiberg beginnt, dann darf Bernd Feierabend machen. Dann klettert er aus seinem Pool, holt sich ein paar Streicheleinheiten und darf ausruhen. Bis es wieder Nacht wird über Oberstdorf. Und er in unseren Pool gleitet und seine einsamen Runden mit Blick aufs Nebelhorn dreht.

am 07.10.2016

Rezept vom Sternekoch - Kürbissuppe für Körper, Herz und Seele

Kürbis

Sanftes Licht und mild wärmende Sonne. Orange, Gelb, feuriges Rot – so färbt sich zusehends der Bergwald der zum Wandern einlädt. Aber der Herbst ist leider nicht immer nur golden, sondern manchmal auch ganz schön grau. Auch bei uns in Oberstdorf. Nebel überzieht die Bäume mit Raureif und verleiht ihnen einen mystischen Ausdruck. Der Winter schickt seine Vorboten. Die Gipfel der Allgäuer Alpen sind mit Schnee bedeckt. Jetzt haben ausgiebige Spaziergänge in der sich zu Ruhe begebenden Natur einen ganz besonderen Reiz. Und wenn man dann von einer Wanderung heimkommt, tut eine heiße Suppe gut. Wärmt Körper, Herz und Seele. Was passt zum Herbst besser als eine leckere Kürbissuppe.

Aus Kardamom, Koriander, Anis und Zitronengras ein Gewürzsäckchen
herstellen.Den Kürbis waschen, zerteilen und die Kerne
entfernen. Dann gut 300 g in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden.

Schalotten würfeln, Ingwer schälen und ca. 30 g würfeln.
Alles zusammen in Butter leicht anschwitzen. Mit Weißwein
und Gemüsebrühe ablöschen, mit Kokosmilch aufgießen, das
Gewürzsäckchen dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln bis die Kürbiswürfel weich sind. Das Gewürzsäckchen entfernen und
die Suppe mit dem Stabmixer pürieren. Mit Curry, Salz, Pfeffer,
Zucker und ein paar Spritzern Limettensaft abschmecken.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Hokkaidokürbis von gut 300 g
  • 2 Schalotten
  • 1 kleine Ingwerwurzel frisch
  • 125 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 500 ml Kokosmilch
  • 1 Stängel Zitronengras
  • 2 St. Kardamom
  • 10 Koriandersamen
  • 10 Anissamen
  • 1 Limette
  • Maharadja Curry, Salz, Pfeffer, Zucker
am 13.09.2016

Viehscheid in Oberstdorf

Viehscheid Oberstdorf

Traumwetter, gekränzte Kühe, Glocken, kleine Schellen. Und wir mit unseren Gästen mittendrin. Tradition ist unser Besuch beim Oberstdorfer Viehscheid inzwischen geworden. Heuer haben wir’s gemütlich angehen lassen und sind mit Ottmar in der Kutsche zum Scheidplatz ins Ried gefahren. Bei strahlendem Sonnenschein schon ein Vergnügen an sich.

Dort im Ried wird das Vieh „geschieden“, das heißt die Herde wird getrennt und jedes Tier kommt zu seinem ursprünglichen Besitzer zurück.
Jedes Jahr aufs Neue ist dies ein einzigartiges Erlebnis und versetzt unsere Gäste in blankes Staunen. Die vielen geschmückten Tiere und natürlich die „feschen“ Hirten. Ganz zu schweigen von den vielen Dirndln. Es gibt viel zu sehen.
Eine Maß im Festzelt gehört natürlich auch zum Programm. Und die obligatorische "Scheidwurst". Dazu der eine oder andere Marsch der Oberstdorfer Musikkapelle und alle Gäste sind sich einig: „Im nächsten Jahr wieder!“

am 19.08.2016

Rezept vom Sternekoch - Gladbach Smoothie

Gladbach Smoothie im Freiberg Hotel.svg

Während sich Olympia langsam dem Ende nähert, freuen sich die Fußballfans auf die Bundesliga. Auch in Oberstdorf. Und ganz besonders unser „klein Luggi“. Wirt vom Jagdhaus, Chef vom Freiberg. Dine Around Kulinarik Experte. Südlichstes eingetragenes Gladbachmitglied! 4. Platz in der Bundesliga. Achtelfinale Champions League. Ja – das wär’s. Vielleicht sollten wir den Gladbachern mal unser extra für den Chef kreiertes grünes Smoothie-Rezept zukommen lassen ;-)

Salatgurken waschen, schälen, längs halbieren und mit einem Löffel die Kerne herausschaben. Gurkenhälften in kleine Stücke schneiden. Avocado waschen, schälen, in kleine Stücke schneiden.

Gurke, Avocado, 8 Minzblätter, Apfelsaft, Zitronensaft und Eiswürfel in einen Mixbecher geben und 3 Minuten auf höchster Stufe pürieren. Sauerrahm unterrühren, anschließend mit Salz, Chili und Zucker abschmecken.

Zum Schluss das Zitronensorbet schnell und gleichmäßig unterrühren. In Gläser füllen, mit der restlichen Minze garnieren und mit einem oder zwei dicken Strohhalmen sofort servieren.

Zutaten (für 8 Personen)

  • 1 1/2 Salatgurken
  • 1/2 Avocado
  • 12 Minzblätter
  • 200 ml Apfelsaft
  • Saft von einer Zitrone
  • 100 g Sauerrahm
  • 4 Eiswürfel
  • Salz, Chili, Zucker zum abschmecken
  • 4 Kugeln Zitronensorbet
am 09.07.2016

Meine Großtante Anna Jäger

Anna Jaeger

Heute möchte ich euch meine Großtante Anna Jäger vorstellen. Auch wenn Sie schon lange nicht mehr lebt. Ich habe sie als tolle Persönlichkeit in Erinnerung. Als Kind war ich bei jeder Gelegenheit in ihrem Atelier. Na ja, Atelier. . . .

Es war ein großer heller Raum in dem es immer nach Farben roch, nach Terpentin und Firnis. Dort malte sie, dort stand ihr Bett, eine Kochnische und einfach alles, was ihr eigentlich eher asketisches Leben ausmachte. Meistens hörte sie Musik von Louis „Satchmo“ Armstrong, was mich als junges Mädchen an meiner alten Tante natürlich besonders beeindruckte. Bei ihr lernte ich, Schwarztee mit Butter aus feinstem China-Porzellan zu trinken. Und außerdem hatte sie immer lässige selbstgeschneiderte Klamotten an.

Geboren wurde Anna Jäger am 17. April 1899 als zweites von vier Kindern aus dem alten Oberstdorfer Geschlecht der "Geagl". Ihre künstlerische Ader hatte Anna wohl von Großmutterseite geerbt: Familie Zobel, die durch mehrere Generationen immer wieder Kunstschmiede und Schlosser hervorbrachte. Auch Dominikus und Augustin Zobel, welche das Chorgitter im Wiener Stefansdom schmiedeten. Auch Bildhauer und Maler Wilhelm Berktold entstammte dieser künstlerisch veranlagten Sippe. Mit Anna Jäger verbanden ihn die gemeinsamen Urgroßeltern.

Nach der Volksschule erlernte Anna das Schneiderhandwerk. Ihre Prüfung legte sie 1925 in allen Fächern mit der Bestnote "Hervorragend" ab. Von 1925 bis 1930 besuchte sie in München in der staatlichen Kunstgewerbeschule die Klasse für angewandte religiöse Kunst unter Professor Franz Klemmer: Freskomalerei, Batik, Mosaik, Glasmalerei und Paramentik gehörten zu ihren Fächern. Anschließend belegte sie mehrere Semester an der Akademie der bildenden Künste in München und beteiligte sich dort erfolgreich an Kunstausstellungen.

Auch den Lehrern fiel die junge Frau aus Oberstdorf auf. Dies geht aus Briefwechseln mit Professor Franz Klemmer hervor, mit Kirchenmaler und Restaurator Hias Cronwitter, mit Professor Max Spielmann (Innsbruck), mit Kunstmaler und -lehrer Hans Prinster (Meran) und mit Adolf Lehmann (München).

1935, im Alter von 36 Jahren, kehrte Anna Jäger aus Heimatliebe nach Oberstdorf zurück. Für sie, hauptberuflich Malerin, sicher keine gute Entscheidung. Ihr moderner, großzügiger Malstil stieß damals auf wenig Verständnis. Um Ihren Bekanntheitsgrad auszubauen, fehlte das Umfeld für größere Arbeiten und Aufträge.
Die Maltechniken von Anna Jäger waren vielschichtig: Kohlezeichnungen, Aquarelle, Ölfarben, am liebsten aber Tempera, mit dem Mörser selbst hergestellte Naturfarben aus Mineralien, welche nach einem Überzug mit Firnis große Leuchtkraft und Intensität erhielten.

Oft ging die zierliche Frau, ausgerüstet mit Malzeug und Leinwand, auf einsamen, gefährlichen Pfaden in die Bergwelt, um ihre Höfats oder Trettach von allen Seiten im Bild festzuhalten. Oder um auf dem sogenannten Heubaum am Linkerskopf einen uralten Ahornbaum zu malen.

Es entstanden Portraits, Blumen- und Landschaftsbilder, doch immer wieder befasste sie sich mit religiösen Themen, was auf ihre tiefe Gottverbundenheit zurückzuführen war. Auch fertigte Sie Mosaiken mit Steinen, die sie ausschließlich aus unseren drei heimischen Flüssen Trettach, Stillach und Breitach sammelte. Geradezu Ablehnung rief sie 1953 hervor, als sie für das Grabmal ihres Schwagers, meines Opas Karl Schedler, einen modernen, bartlosen Christus am Kreuz schuf. Heute noch zu sehen auf dem Oberstdorfer Waldfriedhof.

Herrliche Stick- und Handarbeiten entstanden ebenfalls in Ihrer Werkstatt, wo sie mit bewundernswerter Ausdauer und Selbstdisziplin arbeitete. Neben Messgewändern, die sie entwarf und ausarbeitete, bestickte sie zahlreiche Mieder und Hosenträger für die historische Tracht. Ein Muttergottesgewand für St. Loretto befindet sich heute im Oberstdorfer Heimatmuseum.

Wie aus einer unerschöpflichen Quelle sprudelten Ihre Ideen, die sie verstand, in Form zu bringen und sichtbar zu gestalten. Bei jeder Gelegenheit bettelte ich ihr schon als Kind Zeichnungen, oft nur Skizzen auf zerschlissenem Papier, ab. Heute, über 30 Jahre später, sind sie in angemessenen Bilderrahmen in unserem Haupthaus zu sehen.

Ein immenses Allgemeinwissen, verbunden mit großer Toleranz und Offenheit für andere Weltanschauungen und Ansichten, paarte sich bei Anna Jäger mit großer Menschen-, Tier- und Naturliebe. Sie besaß die wunderbare Gabe des Zuhörens ebenso wie die Freude an der Diskussion. Wie soll man einen Menschen von diesem Format und mit so vielen Talenten angemessen beschreiben?
Im Juli 1981 vollendete die bescheidene, hochbegabte Künstlerin ihr nahezu asketisches Leben. Auf mich hat sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

am 23.06.2016

GAUMENFESTSPIELE

Gaumenfestspiele-Pink Panther

Bereits zum 8. Mal haben gestern in Oberstdorf die Gaumenfestspiele stattgefunden. Zu den absoluten Spitzen-Anlässen des Jahres gehört das sogenannte „Walking Dinner“ der Köche. Und es war, wie die letzten Jahre, auch heuer ein voller Erfolg!

Die besten Genusshandwerker aus dem oberen Allgäu und dem Kleinwalsertal stellten ihr außergewöhnliches Können im Oberstdorf Haus unter Beweis.

Unsere Kreation in diesem Jahr: Pink Panthers Eye. Natürlich war auch unser Stand passend dekoriert, was uns viele Schmunzler einbrachte. 700 kleine "pinke Bömbchen" hatten wir dabei. Mit einm Kern aus Rauchlachs, Dill und Sauerrahm. Eingehüllt in weiße Schokolade mit Rote Bete. Ja - Ihr lest richtig: Rauchlachs und weiße Schokolade. Eine gewagte Kombination, aber Im richtigen Mischungsverhältnis einfach nur gewaltig lecker. Unsere 700 Portionen waren auf jeden Fall ruck zuck verputzt. Und es gab jede Menge Lob, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

Wir freuen uns schon auf 2017!

am 18.06.2016

DEUTSCHLAND IM EM FIEBER

Herr Fetz

Von Oberstdorf bis List, von Selfkant bis Görlitz – es lebe der Fußball. Habt Ihr Euch bei dieser Gelegenheit eigentlich schon mal gefragt, warum die Küche im Maximilians grün, schwarz und weiß ist?

Dafür spulen wir gut 40 Jahre zurück. Alles fängt an, als Luggi noch ein kleiner und bissiger rechter Verteidiger des FC Bornich ist. Allgäu ein Fremdwort, Fußball hoch im Kurs, der Bruder – wie eigentlich alle anderen im 400-Seelen-Ort Dörscheid – Bayern-Fans. Bayern! Da liegt auch das Allgäu – aber das weiß der kleine Luggi noch nicht.

Dann der Schicksalstag am 21. Oktober 1972. Der FC Bayern empfängt Borussia Mönchengladbach. Mit dabei: der 8-jährige Luggi samt ungefähr 40??? Bayern-Fans, die im Bus die lange Reise ins Olympiastadion angetreten haben. Sepp Maier, Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß und der Bomber der Nation Gerd Müller gegen Wolfgang Kleff, Günter Netzer, Berti Vogts, Rainer Bonhof und Jupp Heynckes. 75.000 Zuschauer sehen, wie Gladbach 3 – 0 unter die Räder gerät. Alle feiern die Bayern. Nur einer nicht. Der kleine Luggi. Er verliert sein Herz an die Fohlen.

Und reiht sich damit ein in eine Liste illustrer Persönlichkeiten. Theo Zwanziger, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft, Wolfgang Thierse, Ludger Fetz. Wer fällt aus der Reihe? Richtig, der Herr Fetz, der „schon immer etwas anders sein wollte“. So wie sein Vorbild Günter Netzer auch immer
anders war als die meisten Fußballer. Gegen den Strom, zwar nicht immer durch die Wand aber immer mit dem eigenen Kopf.

Heute, über 40 Jahre später und im Allgäu rund sechs Stunden entfernt von de Kull, sitzt Luggi bei jedem Gladbach-Spiel vor dem Fernseher und fiebert mit. Seine Heimat ist heute Bayern, das Allgäu und Oberstdorf: Ein Teil seines Herzens ist aber noch immer fest mit dem Bökelberg und mit dem Spiel 1972 verbunden, als seine Liebe zu Schwarz, Weiß und Grün begonnen hat. Als kleiner Bub, inmitten von hunderten feiernden Bayern-Fans.

31 bis 40 von 4412345
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Das Freiberg Romantik Hotel am 16.05.2019

ROMANTIK PUR

Bei einem morgendlichen Sonnen-Spaziergang haben wir heute, den 16. Mai, die Stimmung auf den Wiesen eingefangen.
kleiner Ofen
Das Freiberg Romantik Hotel am 07.05.2019

HEISSES TEIL

. . . hinter diesem Ofen steckt eine wahre Liebesgeschichte. . .
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Das Freiberg Romantik Hotel am 17.04.2019

FRÜHLINGS-GEFÜHLE

Der Winter weicht dem Frühling und wo könnte die Zeit schöner sein als bei uns im Allgäu.
Eva
Margret Bolkart-Fetz am 30.03.2019

HERZBLATT

Herzblatt von 1989 gesucht, ein Wellnesswochenende im Freiberg wartet auf dich!
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Das Freiberg Romantik Hotel am 26.03.2019

SPRINGTIME ROMANCE

Ein Romantischer Frühlingsabend - aufgenommen gestern am 24. März 2019 oberhalb der Skisprungschanzen am Kühberg.
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Das Freiberg Romantik Hotel am 12.03.2019

WINTER IS BACK

Der Winter in Oberstdorf ist noch lange nicht vorbei! Heute am 12. März glitzerte der Schnee mit der Sonne um die Wette
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Das Freiberg Romantik Hotel am 19.02.2019

MORGENS IN DEN WIESEN

Ein weiterer fantastischer Tag beginng bei uns im Oberstdorf im Allgäu!
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Das Freiberg Romantik Hotel am 29.01.2019

EL DORADO IM STILLACHTAL

Das malerische Stillachtal im Süden von Oberstdorf ist ein wahres El Dorado für Winterwanderer (Fotos vom Dienstag, 29. Januar 2019)
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Das Freiberg Romantik Hotel am 16.01.2019

SCHNEEKRISTALLE

Wir haben aktuelle Fotos vom 16. Januar für Euch und die Schneekristalle glitzern überall bei uns in Oberstdorf. Entdecke Romantik neu und geniesse eine Auszeit bei uns...
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Das Freiberg Romantik Hotel am 11.01.2019

WINTERMÄRCHEN

Heute spielt das wahre Wintermärchen in Oberstdorf im Allgäu! Endecke Romantikurlaub ganz neu bei uns ...